Vereinsbetreuer werden

Führung verschenkt: Straden gibt gegen Kirchbach ein 2:1 aus der Hand

Tus Kirchbach
SU Straden

Am Samstag kam SU Straden bei Tus Raiba Kirchbach nicht über ein 2:2 hinaus. Der vermeintlich leichte Gegner war Kirchbach mitnichten. Tus Kirchbach kam gegen SU Straden zu einem achtbaren Remis - die Gäste haderten bei dieser Begegnung mit der Chancenverwertung - hätten noch das eine oder andere Tor erzielen können. Schon das Hinspiel war in einem 2:2-Remis geendet und damit ohne einen Sieger geblieben.

Kaufmann Georg

Straden-Trainer Georg Kaufmann ärgert sich über die mangelnde Chancenverwertung

Straden brachte eine Vielzahl von Möglichkeiten nicht im Gehäuse unter

Von Beginn an wollte die SU Bund Straden ihre Vormachtstellung am Feld demonstrieren und kam gleich in der Anfangsphase zu einigen tollen Möglichkeiten. Die beste Chance hatte Michael Reicht, er schoss aber daneben. Mit der ersten Aktion gingen die Hausherren dann in Führung. Nach einem Gestocher im Strafraum, bei dem Straden zu passiv agierte drückte Lukas Krachler den Ball über die Linie (34.). Kurz vor dem Seitenwechsel glichen die Gäste aus - verantwortlich (34.). Nejc Pusnik traf nach schönem Zuspiel von Reicht zum 1:1 Ausgleich (44.). Eine Aussage darüber, wer am Ende die Nase vorn haben würde, war nach dem Abpfiff der ersten Halbzeit noch nicht zu treffen. Es ging mit einem Gleichstand in die Kabinen.

Suppan versenkte einen Distanzschuss und verhalft Kirchbach zum Punkt

In der 64. Minute stellte Mario Rasic nach einem Eckball den Eintorevorsprung wieder her. Nur sechs Minuten später traf Pusnik das leere Tor nicht, das wäre vermutlich die Vorentscheidung gewesen. In der 84. Minute bewies Marcel Suppan Mut und versenkte einen Distanzschuss zum 2:2 für Tus Kirchbach in den Maschen. In der 86. Minute jubelte die Kaufmann-Elf zu früh, ein vermeintlicher Treffer von Leon Winkler wurde wegen Abseits aberkannt. Die 120 Besucher stellten sich danach die Frage, wie wohl der VAR bei dieser Situation entschieden hätte. Am Ende stand es zwischen dem Schlusslicht und SU Straden pari.

Kirchbach steht mit dem Rücken zur Wand

Kirchbach muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als drei Gegentreffer pro Spiel. Mit 47 Toren fing sich das Heimteam die meisten Gegentore in der Unterliga Süd ein. Zwei Siege, zwei Remis und elf Niederlagen hat Tus Raiba Kirchbach derzeit auf dem Konto. Tus Kirchbach entschied kein einziges der letzten acht Spiele für sich.

SU Straden findet sich derzeit in der unteren Tabellenhälfte wieder: Rang zehn. Drei Siege, vier Remis und sieben Niederlagen hat der Gast momentan auf dem Konto. Zwei Unentschieden und drei Niederlagen aus den letzten fünf Spielen: SU Straden kann einfach nicht gewinnen.

Während Kirchbach am kommenden Samstag USV Deutsch Goritz empfängt, bekommt es SU Straden am selben Tag mit Tus Raiffeisen Paldau zu tun.

 

Stimmen zum Spiel:

Franz Maller, Trainer Kirchbach:

"Wir hätten gewinnen können, aber auch eine Niederlage wäre möglich gewesen. Das Unentschieden war gerecht, für uns aber leider zuwenig. Wir müssen jetzt gegen Deutsch Goritz, sonst werden wahrscheinlich nicht in der Liga bleiben."

Georg Kaufmann, Trainer Straden:

"Wir haben es leider verabsäumt den Sack zuzumachen. So ist der Gegner noch zu einem Punkt gekommen. Ausserdem wurde uns ein reguläres Tor aberkannt, aber als Schiedsrichter ohne Assistenten tut man sich bei so einer strittigen SItuation immer schwer."

 

Unterliga Süd: Tus Raiba Kirchbach – SU Straden, 2:2 (1:1)

  • 84
    Marcel Suppan 2:2
  • 64
    Mario Rasic 1:2
  • 44
    Nejc Pusnik 1:1
  • 34
    Lukas Krachler 1:0

Startformationen:

Kirchbach: Christian Simon - Mihael Suhac, Andreas Feyertag, Christoph Grassmugg (K), Tjaz Polajzer - Nevzat Karabulut, Marcel Suppan, Christofer Koschatzky, Andreas Fink - Lukas Krachler, Alen Brumen

Straden: DI Christoph Maier, Alexander Juri, Thomas Reicht, Nejc Pusnik, Michael Reicht, Semir Softic, Markus Ranftl, Marco Paulitsch, Gernot Ranftl (K), Gabriel Tuscher, Mario Rasic

 

by René Dretnik

Foto: RIchard Purgstaller (www.ripu-sportfotos.com)