Wörgl II spielt auch gegen Kirchbichl II 1:1

In den beiden Runden vor Pfingsten hat der SV Wörgl II viel Boden auf die Aufstiegszone der 1. Klasse Ost verloren. Gegen den SV Kirchbichl II schrammte man allerdings knapp am Dreier vorbei. Nach dem 1:1 fehlen aber vier Runden vor Schluss vier Punkte auf die Nummer zwei Zell am Ziller und schon sieben auf Leader Schlitters.

 

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Wenig Hoffnung

Thomas Fleidl, Trainer SV Kirchbichl II: „Wie jedes Jahr haben wir in dieser Phase der Saison in beiden Mannschaften Personalprobleme. Verletzungen und Sperren häufen sich. Gerade vor dem Derby gegen Wörgl und für unsere erste Mannschaft im Kampf um Platz drei war dies keine gute Ausgangssituation. So mussten wir stark ersatzgeschwächt zum Nachbarn reisen. Auch der Artikel, der in der Tiroler Tageszeitung erschienen war, brachte im ersten Moment wenig Hoffnungen.“

1:1 zur Pause

Thomas Fleidl: „Von Beginn an machte Wörgl das Spiel, konnte sich aber keine zwingenden Torchancen erspielen. Meine Mannschaft verstand es die taktische Marschroute zu 100% umzusetzen. Man zeigte Kampfgeist und Laufbereitschaft. All das war wichtig, um hier etwas mitzunehmen. Mit zunehmender Spieldauer wurde Wörgl, das mit einigen Regionalliga-Spielern aufgestellt war, stärker und näherte sich immer mehr dem Tor, doch mein herausragender Schlussmann Marco Lella konnte sich einige Mal auszeichnen. In der 23. Spielminute kamen die Hausherren dann zur verdienten Führung. Vorausgegangen war ein kurz abgespielter Eckball. Den Stanglpass verwertete Thomas Reinsberger zur verdienten Führung. Meine Mannschaft war aber nicht geschockt, sondern verteidigte aufopferungsvoll weiter und kam gegen Ende der 1. Halbzeit immer besser ins Spiel. In der 32. Spielminute erkämpfte sich Marco Karrer im Mittelfeld den Ball und spielte einen wunderschönen Steilpass auf Dominik Erharter, der den Ball rechts unten im Tor unterbrachte. Mit einem 1:1 ging es dann in die Kabinen.“

Glückliches Remis

Thomas Fleidl: „Meine Mannschaft kam besser aus der Kabine. Gleich zu Beginn hatten wir zwei hundertprozentige Chancen auf die Führung, doch zweimal konnte der Wörgler Schlussmann gut parieren. Danach übernahm Wörgl wieder das Kommando und wurde von Minute zu Minute stärker. Spielerisch sah man einen Unterschied, doch ich hatte das Gefühl, dass wir es mehr wollten. Die Kampf- und Laufbereitschaft meines Teams war lobenswert. Gegen Ende hin wurde es auch noch hitziger. Ein Tackling in unserem Strafraum wurde von Schiedsrichter Astl nicht gegeben, Glück für uns. Auch bei einem Lattenschuss der Heimelf war das Glück, das wir uns aber zunehmend erarbeitet hatten, auf unserer Seite. So blieb es am Ende beim etwas glücklichen 1:1 Unentschieden!“

Fazit

Thomas Fleidl: „Stolz. Mit diesem Wort kann ich diese Partie bewerten. Als klarer Underdog sind wir in dieses Spiel gegangen und haben alles, was wir wollten, umgesetzt. Meine Mannschaft hat gezeigt, dass sie eine Mannschaft ist und es ihnen Spaß macht, als Mannschaft aufzutreten. Der unbedingte Wille im Derby etwas zu holen war deutlich sichtbar. Positiv zu erwähnen ist, dass der erst fünfzehnjährige Kevin Pockenauer sein Startelf-Debut gab. Seine Leistung war herausragend gut!“

 

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