Überraschende Heimniederlage von Scharnitz

altaltEinen herben Rückschlag musste in der sechsten Runde der Zweiten Klasse Mitte der SV Raika Scharnitz hinnehmen. Im Heimspiel gegen die SPG Mieminger Plateau gab es eine unerwartete 2:4 Niederlage. Die schnelle Führung der Heimelf wurde sofort ausgeglichen – dann hatte Scharnitz in diesem Spiel kaum mehr etwas zu bestellen.

Extrem eng beisammen liegen die Mannschaften in der Tabellenspitze der Zweiten Klasse Mitte. Damit hat jedes Spiel, besonders aber die Heimspiele, ganz große Bedeutung inwieweit man auch weiterhin ganz oben mithalten kann. Scharnitz ging als Favorit in das Heimspiel gegen Miemingen und legte auch nach vierzehn Minuten das erste Tor vor. Stefan Kaltenegger brachte Scharnitz vor über 100 Zuschauern in Führung. Faktisch im Gegenstoß antworteten die Gäste – Alexander Schaber trifft zum 1:1. Nach und nach bekommen die Gäste das Spiel besser unter Kontrolle. In einem sehr günstigen Moment, knapp vor der Pause, gelingt Alexander Schaber das 2:1. David Singer macht es ihm nach und schießt in der letzten Minute der ersten Hälfte zum 3:1 ein – die Vorentscheidung ist gefallen. Nach Wiederbeginn geben die Gäste das Spiel nicht mehr aus der Hand. Johann Zotz trifft in der 68. Minute zum 4:1. Kurz darauf kann zwar Josef Angerer auf 2:4 verkürzen – die Sache ist aber gegessen. Mieminger Plateau festigt mit diesem Auswärtserfolg den Mittelfeldplatz, Scharnitz verliert an Boden. Völs 1b liegt nun drei Punkte vor Scharnitz an der Tabellenspitze und hat ein Spiel weniger ausgetragen. Auch Mils 1b, Neustift 1b und der SVI 1b sind Scharnitz näher gerückt. Der heißbegehrte Aufstiegsplatz wird stark umkämpft sein, Völs 1b hat derzeit die Poleposition inne.

Thomas Schlichtmeier, Trainer SPG Mieminger Plateau:

„Ein absolut verdienter Sieg meiner Mannschaft. Wir waren eigentlich über neunzig Minuten die bessere Mannschaft. Auch nach dem 0:1 Rückstand habe ich nie daran gezweifelt, dass wir als Sieger vom Platz gehen. Natürlich kann aber ein Match auch anders laufen – nach dem Ausgleich hatten wir aber alles gut unter Kontrolle."

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 von Redaktion

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