SVG Erl: Einen weiteren Lockdown im Amateurfußball darf es nicht geben!

Am kommenden zweiten Wochenende im August 2020 startet der Unterhausfußball in Tirol wieder voll durch und auch in der Bezirksliga Ost gibt es natürlich eine große Hoffnung: Die Hinrunde soll programmgemäß durchgezogen werden. Christoph Waldner, Didi Maurberger und Mario Träger im Interview für die SVG MHM Erl sprechen die sportlichen - aber auch die Corona bedingten Knackpunkte und Unsicherheiten im Herbst 2020 – an.

 

Leichtigkeit ist verloren gegangen

Die lange Corona-Pause wird sich auf die Form niederschlagen, trotz Trainingstipps via WhatsApp, davon konnte man auch in Erl ausgehen. Kurz vor dem Start der Meisterschaft ist die Leichtigkeit vom Herbst irgendwie noch nicht ganz gefunden. Das zeigen die Ergebnisse aus den ersten Testspielen, die da lauten: SVG MHM Erl - SV Kirchdorf 1:3, SV Walchsee - SVG MHM Erl 5:0, Cupspiel FC B&W Bad Häring - SVG MHM Erl 3:1, SVG MHM Erl - FV Oberaudorf 2:0, SK Ebbs - SVG MHM Erl 9:0 und SVG MHM Erl - SV Thiersee 1b 3:2.

Dennoch sind Christoph Waldner und Didi Maurberger nicht gänzlich unzufrieden. "Wir haben bewusst stärkere Gegner rausgesucht, eben weil die Pause recht lang war. In Ebbs war es halt eine Lehrstunde, gegen einen Gegner, der schon fast auf Vollgas lief. Einzig beim Spiel gegen den SV Walchsee gab es wirklich Dinge, die uns nicht gefallen haben. Das haben wir dem Team, das auch sehr selbstkritisch ist und war, übermittelt", so die Trainer. Coach Christoph Waldner möchte einstelligen Tabellenplatz erreichen und weitere junge Spieler an die Aufgaben heranführen. Einen weiteren Lockdown darf es nach Einschätzung der SVG MHM Erl nicht geben.

Kader, Ziele und Favoriten

Der Kader ist so wie im Herbst 2019 aufgestellt, dazu wird das Trainer-Duo Christoph Waldner und Didi Maurberger weitere Jungs aus der 1b an den Kader der Kampfmannschaft heranführen. Hier liegt auch das Augenmerk, wenn man Coach Christoph Waldner auf Ziele und Favoriten anspricht.

Seine Favoriten in der Liga sind die Teams SV Breitenbach, SK Zell am Ziller, FC Kitzbühel 1b und SC Schwaz 1b, während Didi Maurberger den SV Breitenbach als klaren Favoriten sieht. 

Das Ziel mit dem eigenen Team ist der einstellige Tabellenplatz, wie schon in der Saison 19/20. "Davon rücken wir auch nicht ab, machen unserer Mannschaft auch keinen zusätzlichen Druck. Bei uns steht klar die Förderung der jungen Spieler im Vordergrund, die wir von der 1b heranführen wollen", so Christoph Waldner. Waldner weiter: „Was Verletzungen angeht, so haben wir den längeren Ausfall von Florian Pichler zu beklagen. Flo fällt auch schon seit dem Winter aus, hat sich das Kreuzband verletzt und befindet sich aktuell im Aufbau. Dazu hatte sich Kapitän Christoph Schwaiger schwerer verletzt, kehrt aber in Kürze ebenfalls ins Team zurück.

Wenn man Coach Christoph Waldner zum Meister in Österreich befragt, dann kommt folgende Antwort: "Salzburg kann jeder sagen, ich nehme Rapid Wien". Didi Maurberger macht es kurz und knapp: "RB Salzburg macht es".

Finanzielle Aspekte und die großen Fragezeichen 

Mario Träger: „Die Corona-Phase war für alle Beteiligten knüppelhart. Sportler mussten pausieren, Umsätze auf der Anlage daher nicht zu erzielen und die Unternehmer/Sponsoren mussten um Einnahmen und Aufträge kämpfen, teilweise in Kurzarbeit gehen oder Läden sogar komplett schließen. Inwieweit es im finanziellen Bereich nun Probleme gibt, ist alleine über den Vorstand zu erfragen. Ich persönlich glaube, unser Vorstand hat eine gute Hand, man wird die Sponsoren entsprechend im Boot halten und keinen Partner aus dem Boot werfen. Das wäre nicht der Stil der SVG MHM Erl und der Zusammenhalt sollte auch exakt so funktionieren, gerade in schweren Zeiten. Gleichzeitig kann man nur hoffen, dass im Herbst alles im Rahmen bleibt und man die Saison nicht nochmal kippen muss. Das wäre für das Unterhaus eine dramatische Situation und das nicht nur aus finanzieller Sicht! Ein weiteren Lockdown darf es aus unserer Sicht daher auch nicht geben!“

Wir hoffen. dass die Saison wie geplant starten kann und wünschen allen Vereinen in Tirol, dem Verband und auch den Schiedsrichtern natürlich alles Gute, insbesondere steht die Gesundheit aller an oberster Stelle!“

 

 

 

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