Andreas Wahrstätter, FC Kitzbühel II: „Auf unser Team sind zu viele Änderungen auf einmal zugekommen!“

Der Herbst 2020 ist für den FC Eurotours Kitzbühel II in der Bezirksliga Ost sicherlich enttäuschend verlaufen. Andreas Wahrstätter blickt auf eine bewegte Hinrunde zurück und hofft, dass der Ball bald wieder rollen kann. Allerdings sind die Aussichten Ende Jänner aufgrund der Corona-Pandemie Lage eher verhalten. Man hört die ersten Infos, dass die Saison bis Juli laufen könnte um diese in vollem Umfang abschließen zu können.

 

Rückblick auf den Herbst 2020 aus persönlicher Sicht und aus jener der Mannschaft?

Andreas Wahrstätter: „Es war mit Sicherheit der schwierigste Herbst für uns in der 1b-Mannschaft. Seitens des Vereins gab es viele Neuheiten: Trainer, Vorstand und vieles mehr. Diese Veränderungen haben sehr an unserer Leistung gezerrt. Kurzzeitig habe ich sogar aufgehört Fußball zu spielen, weil es so drunter und drüber gegangen ist. Doch jetzt scheint die Sache wieder rund zu laufen und deshalb zählt nur der Blick nach vorne, weil mit dem derzeit neunten Platz ist keiner von uns zufrieden. Dennoch bin ich zuversichtlich was die Zukunft betrifft.“

Fußball und Corona - waren die Maßnahmen gerechtfertigt?

Andreas Wahrstätter: „Absolut! Corona ist ein weltweites Problem und nur wenn alle an einem Strang ziehen, können wir wieder in einen normalen Alltag zurückkehren. Viele Sportarten mussten kürzertreten und weil Fußball nun mal eine Kontaktsportart ist, ist das auch sehr nachzuvollziehen. Ich war schon froh, dass der Profi-Fußballsport relativ schnell zurückkehrte – so konnte man Fußballspiele wenigstens streamen. Und eine lange Zeit ohne Fußball erinnert alle Fußball-Fans wieder, wie geil Fußball ist.“

Wie war die Stimmung innerhalb der Mannschaft?

Andreas Wahrstätter: „In der Mannschaft gab es sehr viele Änderungen. Auch die Stimmung war sehr unterschiedlich. Wir hatten in letzter Zeit viele verschiedene Trainer und das ganze hat die Mannschaft verunsichert. Vor allem da wir sehr viele junge Spieler in unseren Reihen haben. Auch wenn ich jeden der vergangenen Trainer sehr schätze und ich auch gut mit ihnen zurechtgekommen bin, für die Mannschaft war das wahrscheinlich zu viel Änderung auf einmal. Mittlerweile hat ein alt-bekannter das Ruder wieder übernommen (grins). Und ich bin mir sicher, dass die Stimmung sehr gut sein wird, sobald wir wieder gemeinsam trainieren dürfen.“

Titelfavorit in der eigenen Liga? Eigene Ziele und jener der Mannschaft?

Andreas Wahrstätter: „Wenn ich ehrlich sein soll: keine Ahnung. Mal schauen wann es endgültig weiter geht mit Amateur-Fußball. Eventuell haben wir bis dort hin noch ein wenig Zeit. Aber bis da hin ist es mir wichtig, dass unsere ganze Mannschaft arbeitet, sodass wir topfit sind wenn wir wieder auf dem Fußballplatz stehen. Wir sind auf jeden Fall hungrig und wollen einige Punkte holen. Mein Ziel für die Mannschaft ist, dass wir in jedem Spiel Motivation für den Sieg finden – dann sind wir sicher in der Lage wichtige Spiele zu gewinnen!

Wer wird in der Bundesliga Meister 20/21, wer steigt aus der 2. Liga auf?

Andreas Wahrstätter: „Habe mir gerade die Tabelle angesehen (lach). Weil ich für Abwechslung bin, und ich ein Jahr mit der Sturm- und Kitz-Legende Andi Hölzl zusammentrainieren durfte, bin ich für Sturm Graz!“

Wie schneidet das Nationalteam bei der EM 2021 ab?

Andreas Wahrstätter: „Besser wie bei der letzten EM Endrunde!“

Was liegt dir am Herzen? Persönlich und zum Thema Fußball?

Andreas Wahrstätter: „Fußball ist einfach ein abwechslungsreicher Sport. Es sind so viele Komponenten ausschlaggebend: Ausdauer, Schnelligkeit, Kraft, Motivation, Zusammenhalt und noch vieles mehr. Und der Mix aus dem Ganzen ergibt dann das Ergebnis. Ein super Sport, um fit zu bleiben und was ich persönlich am Besten finde: Fußball ist ein Mannschaftssport – man verliert zusammen, man gewinnt zusammen.“

Deine Hobbies außer Fußball?

Andreas Wahrstätter: „In meiner Freizeit hänge ich am liebsten mit meinen Homies ab. Wir treiben viel Sport wie zum Beispiel Skifahren, Volleyball, Spikeball. Sehr gerne bin ich am See und „hin und wieder“ trifft man mich auch in der Party-Szene – vor Corona natürlich!“

Lieblingsmusiker/in?

Andreas Wahrstätter: „Puh, da muss ich jetzt aufpassen. Ich weiß, dass es nicht viele Fans von Deutsch-Rap gibt. Mein Favorit ist jedoch Sido. Ansonsten höre ich am liebsten Hip-Hop – J. Cole zum Beispiel.“

Dein großes Idol?

Andreas Wahrstätter: „Auch sehr schwierig. Früher waren meine Idole im Skisport angesiedelt – Hermann Maier. Im Fußball würde ich sagen Hannes Sams!“

 

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