Coach von Wildschönau: „Wir wollen voll da sein, falls zwei der drei Favoriten straucheln!“

Die Hinrunde der Bezirksliga Ost wurde zum Dreikampf zwischen Stans, Schlitters und Erl um die Tabellenführung. Vor der Winterpause hatten Stans und Schlitters einen Punkt mehr am Konto als Erl. Dahinter lauert der FC Wildschönau mit sechs Punkten Rückstand auf die beiden Aufstiegsplätze. Trainer Paul Schneeberger will mit seiner Mannschaft voll da sein, falls Mannschaften des Top-Trios in eine längere Schwächephase in der Rückrunde stolpern sollten.

Rückblick auf den Herbst 2022?

Paul Schneeberger, Trainer FC Wildschönau: „Nach einem sehr guten Start in die Saison und der zwischenzeitlichen Tabellenführung geht uns gegen Ende der Herbstsaison die Luft aus. Mit soliden sechsundzwanzig Punkten gehen wir in die Winterpause und haben sechs Punkte Rückstand auf den Herbstmeister Stans und die punktegleichen Schlitterer.“

Höhepunkte, Tiefpunkte im Herbst 2022?

Paul Schneeberger: „Die beiden Siege im Cup gegen Langkampfen und Thiersee (im Elfmeterschießen) waren Highlights. Auch der Sieg im Derby gegen OLKA nach 0:2-Rückstand in letzter Minute war sicherlich ein Höhepunkt. Als Tiefpunkte dürfen die beiden Niederlagen in Erl und Stans betrachtet werden, da hatten wir beide Male keine Chance.“

Wann startet die Wintervorbereitung, was ist geplant?

Paul Schneeberger: „Wir starten am 23. Jänner in die Vorbereitung. Neben Lauftrainings und Einheiten in der Halle werden wir wieder die Tourenski anschnallen und auch in Hopfgarten am Kunstrasen trainieren. Anfang März schlagen wir für ein Wochenende unsere Zelte am Gardasee auf.“

Ausblick auf das Frühjahr 2023?

Paul Schneeberger: „Stans, Schlitters und Erl werden sich den Titel untereinander ausmachen. Mit einem guten Start ins Frühjahr wollen wir noch einmal angreifen und da sein, sollten zwei der drei Favoriten straucheln. Dann wäre Platz zwei eventuell noch möglich.“

Stellungnahme zur Fußball-WM in Katar?

Paul Schneeberger: „Eine WM im November/Dezember bringt, ganz abgesehen von der politischen und menschenrechtlichen Geschichte, nicht die Euphorie wie im Sommer. Leider setzt die FIFA damit die ganz falschen Zeichen.“

Persönliche Anliegen?

Paul Schneeberger: „Die Sommerpause ist für viele Beteiligte viel zu kurz. Im Sommer könnte man ein bis zwei Wochen später starten, da Ende Oktober bzw. Anfang November die Plätze noch gut bespielbar sind!“