Coach von Lechtal: „Ziel in der kommenden Saison ist die obere Tabellenhälfte!“

In der Bezirksliga West fehlt im Juni 2021 ein wenig die Spannung – Richtung Aufstieg ist alles entschieden, die SPG Patsch/Ellbögen zieht sich aus dem Meisterschaftsbetrieb zurück und so gibt es auch keinen sportlichen Absteiger. Inzing und Sölden steigen in die Gebeitsliga auf. Für den Trainer der SPG Lechtal, Sebastian Huber, ist die Entscheidung die Meisterschaft nach der gespielten Hinrunde zu werten, absolut okay. Die SPG ist von dieser Regelung nicht betroffen, im Herbst 2020 gab es einen abgesicherten Platz im Mittelfeld, 2021/22 blickt man weiter nach oben.

 

Gibt es schon konkrete Kaderänderungen bezogen auf das Team vom Herbst 2021?

Sebastian Huber, Trainer SPG Lechtal: „Bei der SPG Lechtal haben wir nie große Kaderänderungen. Es haben zwei Spieler aus beruflichen Gründen ihre Karriere beendet. An einem bis zwei Spieler sind wir noch dran um unseren Kader noch zu verbessern, aber ansonsten bleibt der Kader gleich und wir sollten so eigentlich ganz gut gerüstet sein für die neue Saison.“

Meinung zum Beschluss des TFV puncto Abschluss der Meisterschaft, Abschluss der Hinrunde, Auf- und Abstieg?

Sebastian Huber: „Ich finde es richtig, dass die Hinrunde fertig gespielt wird und sie auch gewertet wird. Es hat ja jeder über die Regeländerung des TFV Bescheid gewusst, dass die Hinrunde reicht um die Saison zu werten. Es gibt genügend Vereine in Tirol, die sich einen Autstieg verdient haben und zwei Jahre ohne Auf- und Abstieg wäre meiner Meinung nach doch sehr ungerecht. Wir konnten unsere Spiele im Herbst fertig spielen und sind im gesicherten Mittelfeld, deswegen hat diese Regelung für uns eigentlich keine Auswirkung.“

Wie ist das Mannschaftstraining aktuell und über den Sommer geplant?

Sebastian Huber: „Wir haben bei der ersten Lockerung der Maßnahmen Mitte Mai mit dem Mannschaftstraining begonnen und trainieren jetzt dreimal die Woche bis zum Ligastart. Es ist natürlich ein bisschen mühsamer wie sonst, da wir bei jedem Training die 3G kontrollieren müssen, aber trotzdem sind alle froh, endlich wieder Fußball spielen zu dürfen.“

Kann man derzeit die Auswirkungen der Corona-Maßnahmen sportlich und finanziell bereits einigermaßen abschätzen?

Sebastian Huber: „Finanziell stehen wir bei der SPG zum Glück auf festen Beinen und wir sollten die Coronamaßnahmen gut überstehen. Sportlich gesehen lässt es sich momentan nur schwer abschätzen. Bei den Nachwuchsmannschaften haben wir einen guten Zulauf und es haben kaum Kinder aufgehört Fußball zu spielen, was das Wichtigste ist. Bei der Kampfmannschaft werden wir dann sehen wie die Saison läuft.“

Ziele und Erwartungen für die kommende Saison?

Sebastian Huber: „Ich hoffe, dass wir ohne große Einschränkungen durch Corona durch die Saison kommen und zur „Normalität“ zurückkehren können. Sportlich gesehen ist unser Ziel für die neue Saison die obere Tabellenhälfte.“

Wer wird Europameister? Wie schneidet Österreich ab?

Sebastian Huber: „Für mich sind die Franzosen der Topfavorit für den Titel. Aber es sind noch fünf bis sechs Mannschaften, die auf allen Positionen top besetzt sind und es wird sicher eine interessante EM. Österreich hat zum Glück eine relativ leichte Gruppe erwischt. Ich hoffe doch, dass wir die Gruppe irgendwie überstehen. Aber für viel mehr wird es nicht reichen.“