Roppen/Karres bezwingt Tabellenführer Inzing im Finish – unschöne Szenen beim Abgang!

Sensation in der elften Runde der Bezirksliga WestSPG Roppen/Karres konnte Tabellenführer Inzing massiv einbremsen und mit 2:1 im Finish besiegen. Die Partie von Verfolger Paznaun gegen Zirl II wurde auf 3. November verschoben, ebenso Veldidena gegen Patsch. Sölden spielt in Navis 4:4, damit haben Paznaun und Sölden real fünf Punkte - nach der Verlustrechnung drei Punkte Rückstand auf Inzing.

 

Doppelpack von Lukas Zoller für Roppen!

Die Heimelf geht sehr engagiert in die Partie und kann auch recht schnell das Kommando in dieser Partie übernehmen. In der 17. Minute allerdings doch recht überraschend die Führung für den Tabellenführer Inzing – Christoph Schiefer trifft zum 1:0. Roppen lässt sich aber davon nicht beirren und spielt kompakt weiter, ist aktiver, hat mehr vom Spiel, die Gäste verwalten die Führung aber recht geschickt.

So geht es mit einer 1:0 Führung des Favoriten in die Schlussphase der Partie. Die Gäste steuern dem nächsten Dreier entgegen, aber Lukas Zoller gelingt für Roppen doch noch der Ausgleich. Dramatik in den letzten Minuten. Kurz nach dem 1:1 Strafstoß für Roppen – aber die große Möglichkeit zur Führung wird vergeben. Das 1:1 schient ziemlich fix – aber Lukas Zoller macht mit seinem zweiten Treffer den überraschenden Dreier für Roppen/Karres fix. Inzing muss sie zweite Niederlage in der laufenden Saison einstecken. Unschöne Szenen nach dem Abpfiff – je eine rote Karte für beide Mannschaften wegen Tätlichkeiten!

Beste Spieler SPG Roppen/Karres: Claudio Auer (Tormann), Lukas Zoller (Sturm), Marcel Neururer (Verteidiger)

Güney Laleli, Trainer SPG Roppen/Karres: „Wir haben dieses Spiel absolut verdient gewonnen. Wir haben taktisch und kämpferisch alles umgesetzt was wir uns vorgenommen haben. So etwas wie beim Abgang darf natürlich von beiden Seiten nicht vorkommen. Zwei rote Karten beim Abgang Richtung Kabine und unsere rote Karte schwächt uns natürlich lleider für das nächste Spiel. Das ist wirklich ärgerlich!“