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Navis mit Rückschlag gegen Imst II – Vier Treffer von Alexander Schaber für Mieming in Roppen

Der SV Navis hat in der achten Runde der Bezirksliga West Boden auf die Tabellenspitze eingebüßt. 1:1 gegen den SC Imst Sparkasse II, der nach vier Niederlagen wieder angeschrieben hat. Die SPG Roppen/Karres war ein starker Gegner für Tabellenführer SPG Mieminger Plateau. Matchwinner fpr Mieming ganz klar Alexander Schaber, der alle Treffer zum 4:2 Erfolg beigesteuert hat. Mieming führt nun vier Punkte vor Sölden (5:3 gegen Sellraintal) und fünf Punkte vor Patscherkofel (3:1 gegen Sistrans).

Imst II mit Punkt gegen Navis nach vier Niederlagen

Clemens Thurner, Trainer SC Sparkasse Imst II: „Die Ausgangslage war für uns nach vier Niederlagen in Folge schwierig. Trotz ständig guter Performance haben wir es in die letzten Spielen nicht geschafft, etwas Zählbares mitzunehmen. Nichtsdestotrotz haben wir voll auf Sieg gespielt und von der ersten Minute an alles gegeben.

In der ersten Halbzeit war das Spiel recht ausgeglichen, aber ich denke, von den Chancen her müssten wir 1:0 führen. 

In der zweiten Halbzeit haben wir uns dann belohnt und das 1:0 durch Tobias Fleischmann gemacht, anschließend haben wir etwas den Faden verloren und Navis spielte ihre Stärke aus. Ihre Standards sind sehr schwer zu verteidigen, und so bekamen wir auch den Ausgleich durch Manuel Moser. Wir konnten den Ball nach einem Standard nicht klären und der zweite Ball knallte ins Tor. Doch dann gaben meine Jungs alles und wir waren tonangebend - es ging nur noch auf ein Tor. Leider haben wir uns dann nicht mehr mit einem Sieg belohnen können.

Etwas trauere ich dem Sieg schon nach, aber in unserer Situation, wo wir Woche für Woche performen und am Ende des Tages es nicht schaffen, etwas mitzunehmen und heute gegen den Tabellenzweiten spielten, bin ich stolz auf das Team. Gewisse Dinge haben aber auch heute nicht so funktioniert, wie wir es wollten, das werden wir auch nächste Woche ansprechen. Wir freuen uns jetzt auf das nächste Wochenende und sind bereit dafür!“

Beste Spieler SC Sparkasse Imst II: Talha Us (RV), Nico Tilg (IV), Felix Huber (6er), Kevin Tilg (9er), Simon Stigger (TW)

Simon Neurauter und Jürgen Soraperra analysieren Roppen/Karres gegen Mieminger Plateau

Simon Neurauter, Trainer SPG Roppen/Karres: „Vorab an Mieming Gratulation zum Sieg und Alex Schaber hätte wahrscheinlich jeder Verein im Oberland gern in seinen Reihen!

Bei uns ist es leider immer das gleiche, vorne fehlt uns leider die Effizienz und hinten werden unsere Fehler eiskalt bestraft und einem Alex Schaber darf man halt nicht einen bis zwei Meter Platz lassen, ein Spieler seiner Qualität nützt das eiskalt aus!

Nach vierundzwanzig Minuten 3:0 hinten, dreimal Schaber, zwei Traumtore aus fünfundzwanzig Metern und ein Freistoß. Ich glaube, danach waren wir die bessere Mannschaft, unser Jüngster Noah Eisenbeutel, konnte sechs Minuten vor Halbzeit verkürzen und wie hatten auch noch Chancen auf den Anschlusstreffer! Aber wieder Alex Schaber mit dem 4:1, er machte den Deckel zu. Meine Mannschaft hat sich trotzdem nicht hängen lassen, aber Dominik Thurner konnte in der Nachspielzeit nur noch Ergebniskorrektur betreiben!

Ich glaube, wir haben es Mieming heute nicht leicht gemacht, für mich sind sie die stärkste Mannschaft der Liga mit dem besten Spieler! Mieming heute effizienter und das ist auch eine Qualität, darum war der Sieg dann auch verdient! Trotzdem bin ich sehr stolz auf die Leistung meiner Mannschaft!“

Jürgen Soraperra, Trainer SPG Mieminger Plateau: „Roppen/Karres hat uns enorm gefordert! Trotz einer 3:0-Führung nach dreiundzwanzig Minuten spielten sie auf Augenhöhe. Sie waren sehr aggressiv und sehr gut eingestellt, sie erzielten auch in 48. Minute den Anschlusstreffer. Auch in der zweiten Hälfte bestimmte zunächst Roppen/Karres das Spiel Die Entscheidung fiel in der 70. Minute - das 1:4 abermals durch Alex Schaber. In der 85. Minute noch der Anschlusstreffer zum 2:4. Wir lieferten heute nicht unser bestes Match ab, am Ende siegte die individuelle Klasse von Alexander Schaber!“