Tiroler Meister

Achim Obkircher, Trainer SVI Frauen: „Spiel gegen Erl war ein großer Rückschlag“

Die Kickerinnen des Sportverein Innsbruck haben gegen den Tabellenführer deutlich mit 1:5 verloren. Für den Trainer des SVI, Achim Obkircher, lag die deutliche Niederlage auch am Kampfgeist seiner Mannschaft. Achim Obkircher analysiert für Ligaportal.at Tirol die ungemütlichen neunzig Minuten auf der Trainerbank – Erl konnte mit dem 5:1 den Vorsprung auf Haiming in der Tirol Liga der Frauen im Ausmaß von vier Zählern verteidigen.

 

Erl ist die klar bessere Mannschaft

Achim Obkircher: „Von Anfang an war Erl die klar bessere Mannschaft. Gleich in der Anfangsphase bereiteten Sie unserer Mannschaft große Schwierigkeiten. Aus dem Nichts entstand dann unser Führungstreffer. Jennifer Forst schloss eine super Einzelaktion eiskalt zum Führungstreffer ab. Doch bereits zwei Minuten nach der Führung landete ein verunglückter Abstoß unserer Torfrau vor den Füßen der Gegner. Den anschießenden Abschluss konnte eine Verteidigerin dann noch kurz zur Gegnerin abblocken. Diese traf den Ball dann ganz schlecht, dabei kam ein Roller heraus welcher dann unserer Torfrau durch die Arme rutschte. Torschütze war Anna Maurberger in der zehnten Minute. Gleich im Anschluss musste unsere Torfrau Verena Pichler nach einem unglücklichen Zusammenstoß ausgewechselt werden. Danach war Erl die spielbestimmende Mannschaft, konnte aber die Überlegenheit nicht in ein Tor ummünzen. Sofort nach Wiederanpfiff gelang Erl dann durch Sandra Kapeller der verdiente Führungstreffer. Unsere Spielerinnen hatten in der Folge nicht den nötigen Kampfgeist um nochmal was entgegenzusetzen. Es gab keine Gegenwehr mehr und somit konnte Erl das Spiel im Schongang noch deutlich für sich entscheiden. Franziska Harlander scorte zweimal, ein Tor steuerte Andrea Moser für Erl bei. Endstand 5:1 für Erl.“Resümee


Achim Obkircher, Trainer SVI: „Meiner Meinung nach hat Erl das Spiel klar verdient gewonnen, mit ein bisschen mehr Zielstrebigkeit hätte das Ergebnis auch noch deutlich höher ausfallen können. Meine Spielerinnen hatten von der ersten Minute an nicht den nötigen Kampfgeist und wirkten alles andere als motiviert. Nach den letzten guten Spielen ist das natürlich wieder ein großer Rückschlag für die Mannschaft. Jede einzelne Spielerin ist weit unter ihren Möglichkeiten geblieben und gegen eine starke Mannschaft wie Erl kann man dann eben nicht bestehen.Jetzt gilt es den Blick auf die kommenden Gegner zu richten und das Spiel schnellstmöglich aus den Köpfen der Spielerinnen zu löschen.“

 

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