Tiroler Meister

Vor Schlager gegen Matrei/Neustift gewinnen Erls Frauen gegen Oetz

Nur vier Punkte trennen den Tabellenführer der Tirol Liga der Frauen und den SVG Erl nach den ersten fünd Runden der Meisterschaft. Nach einem 4:1 gegen Oetz ist man am kommenden Wochenende bei der SPG Matrei/Neustift zu Gast, die sensationell beim Aufsteiger Angerberg verloren haben.

 

Spielanalyse Erl gegen Oetz 

Mario Träger, Trainer SVG Erl Damen: „Die SVG Erl begann das Spiel zunächst recht druckvoll und versuchte über die Flügel zu Chancen zu kommen. Den ersten Torschuss setzte Anna Sieberer in der dritten Minute ab, aber es fehlte so ein wenig der letzte Druck auf den Ball und somit hatte Torhüterin Sabrina Friedl keine Probleme. In der 7.Minute dann ein erster Fehler in der Defensive von Erl und plötzlich lief Sabrina Schöpf alleine auf das Tor zu. Diese verzog, zum Glück für die SVG, den Abschluss und es blieb beim 0:0. 180 Sekunden später zeigten die SVG-Mädels dann einen wirklich feinen Angriff. Bea Rathgeb war am Flügel von Steffi Gleinser bedient worden, zog in den Strafraum, und spielte den Ball flach in Richtung Elfmeterpunkt. Sandra Kapeller verlängerte den Ball mit der Fußspitze, Michelle Hauk war somit völlig frei und schob zum 1:0 ein. In der 13.Minute fast eine Kopie von diesem Tor. Wieder lief der Angriff über Steffi Gleinser und einmal mehr raste Bea Rathgeb auf und davon, setzte diesmal aber selber einen Torschuss ab. Torhüterin Sabrina Friedl konnte den Ball jedoch nicht festhalten, Michelle Hauk war wieder zur Stelle und erhöhte auf 2:0. In der 21.Minute spielte Sandra Kapeller einen langen Ball in Richtung Strafraum von Oetz. Michelle Hauk lief dem Pass nach, irgendwie rutschte der Ball an der Torhüterin und der Verteidigerin vorbei, und die junge Stürmerin belohnte sich somit mit dem 3:0 und einem lupenreinen Hattrick. Danach ließ Erl noch einige gute Chancen liegen, so u.a. durch Sandra Kapeller in der 30.Minute, als Sabrina Friedl einen verdeckten Schuss halten konnte. In der 33.Minute scheiterte dann Michelle Hauk mit einem Abschluss aus 18 Meter an der USV-Torhüterin. Anna Maurberger setzte in der 37.Minute einen Kopfball neben das Tor und in der 40.Minute wurde ein Schuss von Sandra Kapeller gerade noch zur Ecke abgewehrt. So blieb es zur Pause beim verdienten 3:0 und es schien alles klar zu sein.

Zur Pause tauschten Sandra Kapeller und Anna Maurberger die Positionen, einmal um den Kapitän zu schonen und auf der anderen Seite wollte man diese Variante testen. Ein Fehler, denn in der 46.Minute griff Oetz über die rechte Seite an, der Pass in den Strafraum war auch eigentlich nicht gefährlich. Nur Sandra Kapeller und Torhüterin Amanda Belancic waren sich nicht einig wer den Ball nun an- bzw. aufnimmt und da sagte Sabrina Schöpf leise Danke und schob zum 1:3 ein. Sekunden später fast das 2:3, als wieder zu viel Unruhe in der Hintermannschaft aufkam, doch diesmal war das Glück auf Seiten der SVG Erl. In der 50.Minute dann mal wieder ein Angriff unserer Mannschaft. Steffi Gleinser und Anna Sieberer zogen die Fäden und der Abschluss von Verena Wieser klatschte gegen die Latte. In der 60.Minute der nächste Alu-Treffer. Diesmal flankte Verena Wieser und Michelle Hauk setzte den Ball gegen den Pfosten. Die Damen aus Oetz wurden dann gefährlich, wenn die Damen aus Erl nicht bei der Sache waren oder sich unnötige Passfehler erlaubten und da gab es in Halbzeit 2 doch zu viele von. Speziell die Abstimmung zwischen Abwehr und Mittelfeld ließ einige Wünsche offen und so war es gut das Amanda Belancic immer auf der Höhe war und einige Chancen für Oetz entschärfen konnte. In der 75.Minute fiel dann allerdings die endgültige Entscheidung in diesem Spiel. Diesmal zogen Steffi Gleinser und Anna Maurberger die Fäden bei dem Angriff und das feine Zuspiel in die Schnittstelle der Abwehr schob Michelle Hauk zum 4:1 ins Netz. Der Rest des Spiels gehörte zur Kategorie schnell abhaken und vergessen. Einzig erwähnenswert sind da noch die ersten Einsätze von Christina Schiegl und Valentina Werndle, die in der Endphase des Spiels endlich für die SVG Erl auflaufen durften und ihre Sache gut machten. Nächster Gegner ist die SPG Matrei/Neustift.“

 

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