Kickerinnen des SV Innsbruck bleiben ungeschlagen – Dreier auch in Schwoich

Die Hinrunde der Frauen Tirol Liga 2019/20 ist abgeschlossen und nach neun Runden hat sich bereits ein klarer Titelfavorit an die Tabellenspitze gesetzt. Der SV Innsbruck führt mit sieben Punkten Vorsprung auf den Meister der Vorsaison Stubai/Matrei. Auch in der letzten Partie 2019 konnte der SVI einen Dreier einfahren – gegen sich tapfer wehrende Kickerinnen des FC Riederbau Schwoich gab es einen recht ungefährdeten 2:0 Erfolg.

 

Großes Lob für die stark ersatzgeschwächte Mannschaft von Schwoich!

Peter Kleemann, Trainer FC Riederbau Schwoich Frauen: „Wie auch beim Auswärtsspiel in Erl standen uns beim letzten Spiel 2019 daheim gegen den ungeschlagenen Tabellenführer SVI Damen wiederum nur elf Spielerinnen zur Verfügung.

Für uns hieß es wieder von Beginn an die Zweikämpfe annehmen und den Gegner, besonders die Topstürmerin Nathalie Gasser, nicht zum Abschluss kommen zu lassen. Leider gerieten wir nach nur zwei Minuten durch ein unglückliches Eigentor unserer Torfrau mit 0:1 in Rückstand. Wir ließen uns aber nicht verunsichern und kämpften tapfer weiter und hatten auch positive Aktionen im Angriff, zum Ausgleich reichte es leider nicht.

In der zweiten Hälfte ein ähnliches Bild - wir verteidigten gut unser Tor und ließen keine hundertprozentigen Chancen für den SVI zu. Als wir ab der 80. Minute etwas offensiver wurden um doch noch den Ausgleich zu erzielen, gelang in der 88..Minute dem SVI dann der zweite Treffer und die Partie war entschieden.

Ein großes Lob an die Mannschaft, da sie vom Anfang bis zum Ende alles gegeben hat und das obwohl manche Mädls wirklich am Ende ihrer Kräfte waren - dafür meinen größten Respekt. Jetzt geht es endlich in die Winterpause, in der sich alle auskurieren können und dann werden wir im Frühjahr mit frischen Kräften angreifen. Gerade im Cup beginnt dann die Mission Titelverteidigung!“

SVI dominiert die Partie – Schwoich verteidigt gut

Jennifer Giebl, Trainerin SV Innsbruck Frauen: „Letzten Runde der Herbstsaison in der Frauen Tiroler Liga. Dem SVI traten die amtierenden Cup-Siegerinnen aus Schwoich entgegen, in der Vergangenheit stets eine spannende Begegnung. Doch diesmal merkte man das Saisonende beiden Teams an, die jeweils mit vielen Ausfällen zu kämpfen hatten. Schwoich konnte gerade mal elf Spielerinnen aufbieten. Beim SVI sah es zwar, dank des großen Kaders, besser aus, aber man musste auf die Kapitäninnen Veronika Rusch und Nina Huter sowie Anna Innherhuber, Magdalena Bachler-Nagele, Geraldine Suppersberger, Simone Breitenthaler und Marliese Holzknecht verzichten. Zu ihrem Ligadebüt kamen hingegen Elisabeth Kirschner und Katharina Trugenberger.

Das Spiel gestaltete sich recht einseitig, der SVI spielte von Anfang an druckvoll nach vorne. Nach nur zwei Minuten sollte dies auch belohnt werden. Einen Angriff über Nathalie Gasser und Marika Rietzler konnte die Schwoicher Torfrau nur noch ins eigene Tor klären. Somit die frühe und komfortable Führung für die Gäste aus Innsbruck. Von den Gastgeberinnen war wenig Offensivarbeit zu sehen, das Spiel lief fast nur auf einer Hälfte. Die SVI-Mädels starteten zwar einen Angriff nach dem anderen, doch die Schwoicher-Abwehr um Savanna Schoner stand gut und verhinderte einen höheren Spielstand. Mit 1:0 für den SVI ging es dann auch in die Halbzeit.

Für den SVI kein optimaler Halbzeitstand in einem weniger hochklassigen Spiel. Zwar dominierte man weiterhin das Spiel, aber richtig gute erzwungene Torchancen entstanden kaum. Marika Rietzler konnte sich noch ein paar Mal gut in Szene setzen, aber auch ihr wollte das erlösende zweite Tor nicht gelingen. Die Gastgeberinnen waren zwar an diesem Spieltag sehr geschwächt, doch hielten sie gut dagegen und setzten auf Standardsituationen, in denen sie in den vorherigen Spielen immer gefährlich waren.

Kurz vor Ende gelang doch noch der hochverdiente zweite Treffer für den SVI. Nathalie Gasser konnte mit ihrem 28. Saisonstreffer auf 2:0 erhöhen und somit den Schlusspunkt in dieser Partie setzen. Der SVI geht damit in der Tiroler Liga mit sieben Punkte Vorsprung in die wohlverdiente Winterpause!“

 

 

 

 

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