Coach von Oberlangkampfen nach Sieg: „Rinn/Tulfes hätte sich Punkt verdient!“

Der SR Oberlangkampfen schleicht sich in der Gebietsliga Ost langsam – aber sicher – an die Tabellenspitze heran. Nach dem sicherlich etwas glücklichen 2:1 Erfolg gegen die SPG Rinn/Tulfes fehlen nur mehr vier Punkte auf Platz zwei. Achenkirch hat die Tabellenführung mit einem 1:0 gegen Langkampfen verteidigt, Verfolger Kirchberg lässt Jenbach mit 5:1 und einer starken zweiten Hälfte keine Chance. Die Partie Kössen gegen Kramsach musste auf den 13. Oktober verschoben werden, am 6. Oktober wird Vomp gegen Westendorf nachgetragen, ein neuer Termin für Weerberg gegen Finkenberg/Tux steht noch nicht fest.

 

Rinn/Tulfes vergibt in der Nachspielzeit Sitzer zum Ausgleich

Ein Duell auf Augenhöhe war von diesem Duell zu erwarten, in den ersten Minuten ist aber Rinn das dominante Team. Die Heimelf erweist sich aber als extrem effektiv. In der 16. Minute fällt überraschend die Führung für OLKA durch einen Treffer von Zivko Damjanovic. Die Gäste aber nicht geschockt, spielen beherzt weiter und in Minute 26 fällt das absolut verdiente 1:1 durch Max Unterlechner. Der Spielverlauf aber heute auf Seiten der Heimelf – knapp vor der Pause die erneute Führung durch Manfred Seiwald per Strafstoß.

In Hälfte zwei ein Duell auf Augenhöhe – die Heimelf wirkt sicherer, wesentlich mehr Pässe als in Hälfte eins kommen an. Rinn schießt öfter auf den Kasten der Heimelf als umgekehrt, ab Minute 75 übernimmt dann aber OLKA das Kommando. Das 3:1 gelingt aber trotz ausgezeichneter Möglichkeiten nicht. Das rächt sich fast, denn die Gäste gaben in der Nachspielzeit das 2:2 am Fuß. Es bleibt aber beim knappen Erfolg von Oberlangkampfen im Ausmaß von 2:1.

Beste Spieler SR Oberlangkampfen: Zivko Damjanovic (re. V), Michael Schett (Tor)

Thomas Farthofer, Trainer SR Oberlangkampfen: „Wir sind überhaupt nicht gut in die Partie gekommen. Eher überraschend unsere Führung, absolut verdient der Ausgleich. Wegweisend für uns die Führung knapp vor der Pause, das hat uns viel Sicherheit in Hälfte zwei gegeben. Wirklich gut gespielt haben wir ab Minute 75 – da hätten wir den Sack zumachen können. Glück in der Nachpielzeit – ein Sitzer für Rinn, die sich sicherlich einen Punkt verdient hätten, wir waren aber einfach die glücklichere Mannschaft in einer an und für sich ausgeglichenen Partie.“