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Sechs Treffer zwischen Finkenberg und Weerberg

Der FC Sporer Finkenberg und der SV Weerberg haben sich in der zweiten Runde der Gebietsliga Ost – trotz mieserablem Wetter – nichts geschenkt und ein starkes Duell geboten. Am Ende stand ein 3:3, mit dem Finkenberg wohl besser leben kann. Weerberg hat mit dem zweiten Remis bereits ein wenig den Kontakt auf Leader Hopfgarten/Itter verloren. In Runde drei spielt Weerberg in Zell am Ziller, Finkenberg tritt in Oberlangkampfen an.

 

Im letzten Drittel ungenau und ohne Nachdruck

Klaus Müller, Trainer FC Sporer Finkenberg: „Wir knüpften von Beginn weg - speziell in der Defensive - an die Leistung vom letzten Spiel an. Im Mittelfeld hatten wir viele Ballgewinne, leider spielten wir im letzten Drittel zu ungenau und ohne Nachdruck. Nach 21 Minuten gingen die Gäste aus Weerberg wie aus dem Nichts nach einem schweren Abspielfehler im Spielaufbau durch Fabian Egger in Führung. Kurz vor der Pause konnten wir durch Alex Anfang verdientermaßen ausgleichen.

Die zweite Hälfte begann denkbar schlecht, Weerberg kam relativ leicht über die Außenbahn in den 16er, den Stanglpass konnte unser Tormann nur kurz abwehren, den Abpraller versenkte Maximilian Unterbrunner zur abermaligen Führung. Nur fünf Minuten später erzielte aber Manuel Huber mit einem feinen Schlenzer das 2:2. Durch den starken Regen wurden die Bedingungen immer schwieriger, doch beide Teams wollten den Sieg. In der 70. Minute gab es nach einem Foul an Alex Anfang zu Recht Elfmeter für Finkenberg. Diese Chance ließ sich Thomas Schneeberger nicht entgehen und stellte auf 3:2. Leider wurde kurze Zeit später das vermeintliche 4:2 wegen Abseits aberkannt. Weerberg warf in der Schlussphase alles nach vorne und bekam in der 85. Minute einen Elfmeter zugesprochen. Unser Tormann konnte den Strafstoß zwar parieren, doch gegen den Nachschuss war er machtlos.

Fazit: Nüchtern betrachtet ein gerechtes Unentschieden, mit dem beide Teams gut leben können.