Mit Ligaportal auf Fußballreisen zu Europas Top-Klubs

Pillerseetal gewinnt Thriller gegen Hippach – Schwaz II holt in Kirchdorf drei Punkte

Unglaubliches Duell in der zweiten Runde der Gebietsliga Ost zwischen dem SK AVZ Pillerseetal und dem SK Hippach. Pillerseetal hat am Ende ganz knapp mit 4:3 die Nase vorn. Der SC Eglo Schwaz II setzt sich - nach einem hart erkämpfen 1:0 Erfolg beim SV Steinbacher Kirchdorf - auf Tabellenplatz drei. Neben Pillerseetal hat auch Bad Häring noch keinen Punkt verloren – Leader Bad Häring gewinnt in Zell am Ziller mit 2:0.

 

Extrem spannendes und intensives Spiel zwischen Pillerseetal und Hippach


Mario Troppmair, Trainer SK Hippach: „Das Spiel startete wie gewünscht für unsere Mannschaft. Der Gegner spielte gegen den Ball äußerst passiv und war von Trainer Christian Bendler taktisch gut eingestellt. Nach einer schönen Ballstafette und Chipball über die Abwehr konnte unsere Nummer nein, Michael Eberharter, zum 1:0 einschieben. Leider konnte kurz darauf der SK Pillerseetal - nach einem verunglückten Rückpass - einen Abstauber durch Andreas Eder zum 1:1 nutzen. Das 2:1 entstand ebenfalls aus einem kuriosen, wie auch schönem Treffer: Nach einem langen Ball welcher, bereits geklärt schien, konnte sich Florian Salfenauer dvom SK Pillerseetal über unsere linke Seite behaupten, beförderte den Ball von zwanzig Meter Entfernung - aus linker Position - ins lange Eck. Ob so gewollt, oder eine missglückte Flanke, jedenfalls ein sehenswerter Treffer. Im selben Stil ging es weiter, der SK Pillerseetal ließ uns den Ball und beschränkte sich auf Nadelstiche, welche wahrlich gut gesetzt wurden. Gegen Ende der ersten Halbzeit folgte das 3:1 für die Gastgeber – aus einem Strafstoß, verwandelt von David Foidl. Das alles nach einem ungestümen Foul unserer Nummer fünf, Hannes Luchner, im Strafraum. So ging es auch in die Kabine.

Mit neuem Elan wollte man die zweite Halbzeit gestalten. Trotzdem gehörte die erste hundertprozentige Torchance den Gästen, als sie nach einer Ecke von uns schnell umschalten und - alleinstehend vor unserem Tormann - zum Abschluss kommen konnten. Thomas Wechselberger war in dieser Situation parat und konnte sehenswert parieren. Im weiteren Spielverlauf konnte man nach sehenswerten Steckpass von Franz-Joseph Huber auf Michael Eberharter, welcher zum Antritt ansetzte und am Tormann des SK Pillerseetal scheiterte, durch einen Abstauber von Dominik Geisler ausgleichen. Das 3:3 fiel nach einem Einwurf, welchen Johannes Steinberger mit dem Kopf verlängern und Marco Daum zum Ausgleich einschieben konnte. Auch der SK Pillerseetal konnte noch zweimal zu nennenswerten Torchancen kommen. In den letzten zwei Spielminuten überschlugen sich die Highlights: Nach Lochpass von Michael Rat auf Jakob Kröll, konnte dieser im Sechzehner vor dem heraus eilenden Tormann zum Abschluss kommen, brachte jedoch nicht genug Druck hinter den Ball und der Ball landete in den Armen des Tormanns. Nach dem Ausschuss doppelte mein Team bei einem Kopfball einen Gegenspieler auf Höhe des Mittelkreises. Den fälligen Freistoßball richtete David Foidl - aus gut vierzig Metern - direkt auf das Tor meines Teams. Thomas Wechselberger konnte den Ball aufgrund eines Aufsitzers nur abprallen lassen und der SKP belohnte sich durch aktives Nachsetzen mit dem 4:3 durch Andreas Eder.

Ein nicht unverdienter Sieg des Gastgebers, da dieser taktisch, sowie vor allem kämpferisch, außergewöhnlich bissig agierte. Trotzdem bleibt der fade Beigeschmack, dass nahezu allen Toren individuelle Fehler unseres Teams vorausgegangen sind. Diese gilt es nun schnellstmöglich abzustellen, da man sich derartige Ausrutscher nicht im Wochentakt leisten kann. Gratulation nochmals an den SK Pillerseetal zur ambitionierten Teamleistung! Beste Spieler SK Pillerseetal: Florian Obwaller, Alexander Bergmann, Florian Salfenauer

Knapper Erfolg von Schwaz II in Kirchdorf

Stefan Plattner, Trainer SC Eglo Schwaz II: „Ein höchst interessantes, intensives Spiel vor toller Zuschauerkulisse. Das Spiel auf sehr hohem Niveau, Kirchdorf in der ersten Hälfte mit einer sehr guten Vorstellung. Wir wussten, dass wir in dieser Partie Geduld haben müssen und wir wurden in der 66. Minute auch dafür belohnt. Dominik Juri ist der einzige Treffer in diesem Spiel gelungen. Wir hatten durchaus gute Möglichkeiten auf den zweiten Treffer, konnten den aber nicht machen. So blieb es bis zur letzten Sekunde spannend.“