Karen Hakopyan vergibt Matchball für Veldidena gegen Seefeld

Spitzenduell in der 16. Runde der Meisterschaft der Gebietsliga West. Der FC Veldidena Innsbruck muss zum Tabellenführer nach Seefeld und hätte mit drei Punkten die Heimreise antreten können. Die Chancenauswertung war aber zu schlecht um Seefeld drei Punkte abknöpfen zu können. Erdinc Kar hat für Velddiena sein Debüt gegeben und hat voll eingeschlagen. Gegen Ende der Partie haben beide Mannschaften noch je einen Matchball – es bleibt aber beim 1:1.

 

Veldidena taktisch hervorragend eingestellt

Für den FC Veldidena zählt in Anbetracht der Tabellenlage eigentlich nur ein Dreier. Trotzdem spielen die Gäste taktisch sehr klug. Eher abwartend lauert man auf Fehler des Gegners – und diese passieren auch. Veldidena spielt schnell nach vorne, gewinnt die allermeisten Zweikämpfe hat aber im Abschluss keinen guten Tag. Torlos geht es in die Pause. Ein Verteidiger muss aushelfen damit das erste Tor fällt. Erdinc Kar dribbelt sich in der 71. Minute perfekt durch und trifft in das lange Eck – ein krönender Abschluss seiner heutigen Leistung. Karl Kraxner, Trainer der Veldidena, versucht seine Mannschaft energisch weiterhin konzentriert zu spielen. In den Torjubel hinein fällt allerdings nach einem lauwarmen Pass der Gäste der Ausgleichstreffer durch Christian Sandbichler. In Folge hat Seefeld das 2:1 am Fuß, die absolute Topchance auf drei Punkte für die Gäste vergibt aber Karen Hakopyan. Es bleibt beim 1:1. Die SPG Prutz/Serfaus kann Sonntagnachmittag mit einem Dreier gegen Landeck zum Leader Seefeld aufschließen und gleichzeitig die Verfolger um Platz zwei etwas abschütteln.

 

Karl Kraxner, Trainer FC Veldidena Innsbruck: „Wenn man auswärts beim Tabellenführer gespielt hat, sollte man normalerweise mit einem Punkt zufrieden sein. Wir sind es heute nicht – das hätten einfach drei Punkte sein müssen. Wir haben ja zwei gesperrte Spieler und mussten die Elf umstellen. Ich habe heute Erdinc Kar in der Verteidigung eingesetzt – es wurde ja einmal Zeit. Erdinc war heute der beste Mann am Platz.“

 

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