Prutz/Serfaus gewinnt gegen Schmirn ohne Glanz

Eine frühe rote Karte für Benjamin Jenewein und das darauffolgende 1:0 brachte die SPG Prutz/Serfaus früh auf die Siegerstraße gegen den SV Schmirn. Am Schluss gewannen die Hausherren 3:0, ohne jedoch wirklich glänzen zu können. Die Gäste wehrten sich zwar tapfer, konnten in nummerischer Unterlegenheit aber nicht zusetzen und befinden sich weiterhin auf einem Abstiegsplatz der Gebietsliga West.

Prutz/Serfaus ging als klarer Favorit in das Heimspiel gegen Schmirn und konnte das Spiel auch von Beginn an kontrollieren. Die wohl spielentscheidende Situation ereignete sich dann auch bereits in der 18. Minute. Benjamin Jenewein musste die Notbremse ziehen und wurde dafür ausgeschlossen. Den dafür fälligen Freistoß verwertete Julian Tumler sehenswert zum 1:0 und brachte damit sein Team auf die Siegesstraße. Nach diesem frühen Tor schaltete die SPG das Spiel aber zurück. Da auch Schmirn nicht zusetzen konnte und weiterhin tief stand entwickelte sich im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit ein ereignisloses Spiel auf recht niedrigem Niveau.


Eigentor entscheidet Spiel endgültig

Auch nach der Pause änderte sich wenig am Spiel. Schmirn konnte in nummerischer Unterlegenheit nicht zusetzen, Prutz/Serfaus wollte lange Zeit nicht. Die endgültige Entscheidung im Spiel fiel dann in der 65. Minute, als Sebastian Ungerank ein unglückliches Eigentor unterlief. Erst danach wurde das Spiel der Hausherren besser und man erspielte sich nun mehr Chancen. Das 3:0 durch Johannes Heiss, der nach einer schönen Kombination und einem mustergültigen Querpass ins lange Eck abschloss, war dann auch die logische Folge. Die SPG Prutz/Serfaus feiert damit einen sicheren 3:0 Heimerfolg gegen den SV Schmirn. Die Gäste standen nach der frühen roten Karte auf verlorenem Posten, sind aber kurioserweise durch die hohe Niederlage des SV Haiming nicht mehr Tabellenletzter.


Alexander Jäger
(Trainer, SPG Prutz/Serfaus): „Mit der Leistung kann ich heute nicht voll zufrieden sein, wir haben phasenweise nicht gut Fußball gespielt. Der Spielverlauf mit der frühen roten Karte ist uns entgegengekommen, danach haben wir aber lange Zeit nur verwaltet und nicht nachgesetzt.“ 

 


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