Klare Erfolge vom Vizemeister Thiersee gegen Walchsee und vom Meister Absam gegen Bruckhäusl

Den „Seitenhieb“ des sportlichen Leiters des SV Thiersee Martin Pfluger kann man nachvollziehen. Zwei Runden vor Schluss in der Landesliga Ost 52 Punkte am Konto, aber als Vizemeister kein Relegationsticket. Dafür gibt es in der Tirol Liga keinen Absteiger. Der Unmut in den beiden Landesligen ist durchaus verständlich, aber alle sind bereits unter diesen Konditionen in die Meisterschaft gestartet. Am Meistertitel von Absam gibt es aber nichts zu rütteln. 7:2 gegen den FC Bruckhäusl – eine neuerliche Machtdemonstration.

 

Martin Pflugers Seitenhieb: „Mit 52 Punkten hätte sich Thiersee eine Relegation verdient!“

Martin Pfluger, sportlicher Leiter SV Thiersee: „Nach den zwei Siegen aus der Doppelrunde gegen Kirchdorf auswärts und dem überzeugenden Heimsieg gegen Walchsee haben unsere Männer um das Trainerteam Schurl Kirchmair und Juffinger Thomas den Vizemeistertitel fixiert, wir sind damit „best of the rest“, nachdem man Absam als verdienten Meister gratulieren darf.

Das Spiel gegen Walchsee war ein munteres und unterhaltsames Spiel, in dem beide Teams versuchten, neben Kampf auch spielerische Elemente ins Spiel zu bringen. Das 1:0 von Georg Gruber in der 15. Minute nach Stanglpass von Juffinger Michael war Ergebnis einer starken Anfangsphase der Heimmannschaft, die auch in der Folge die besseren Chancen vorfand, mit 1:0 ging es in die Halbzeit. In der Folge wurde verabsäumt, das 2:0 zu erzielen (Kopfball an die Stange von Juffinger Michael) und so nutzten die stark kämpfenden Walchseer eine kurze schwächere Phase unserer Mannschaft zum Ausgleich durch Fahringer in der 70. Minute. In der 73. Minute wurde Bastian Stadler in Szene gesetzt und dieser überlupfte sehenswert mit dem Außenrist den Walchseer Schlussmann. Als Draufgabe bedankte sich Gruber Georg bei Juffinger Michael für seine Torvorlage zum 1:0, er spielte nach schönem Solo zu Juffinger und dieser netzte zum 3:1 Endstand (86. Minute).

Die sportliche Führung und die Vereinsleitung dürfen sich getrost freuen, über die Saison hinweg konnten Ausfälle durch junge, nachrückende Kaderspieler kompensiert werden, auch der schmerzhafte Abgang von Spielmacher Benni Steiner zum SK Ebbs konnte durch den internen Zusammenhalt weggesteckt werden. Dazu gilt der Dank auch an alle Nachwuchstrainer, sie sorgen dafür, dass der SVT den Weg mit Eigenbauspielern erfolgreich fortsetzen konnte.

Einen kleinen Seitenhieb kann ich mir nicht verkneifen, mit schon jetzt 52 Punkten hätte man sich eine Relegation verdient. Gratulation nochmals an die gesamte Mannschaft und das Trainerteam!!!

Der FC Bruckhäusl analysiert: Nichts zu holen beim Meister in Absam!

Mit letztem Aufgebot, auf ungewohntem Kunstrasen und vor spärlicher Kulisse treten die Brooks gegen den frischgebackenen Meister Absam an. Die Hausherren kontrollieren von Beginn an das Spiel, für die frühe 2:0 Führung benötigt es aber zwei Eigenfehler unserer Mannschaft. Dann aus dem Nichts der Ausgleich durch zwei Tore binnen zwei Minuten. Zuerst trifft Sedat Erol, nachdem ein Querschläger vor seine Füße fällt, dann Flo Silberberger nach schöner Kombination und Schulnig-Assist. Bis zur Pause wehren sich unsere Jungs (Durchschnittsalter der 4er-Kette: 20.5 Jahre) dann tapfer und gehen mit einem überraschenden 2:2 in die Pause.

Gleich nach der Pause dann ein Doppelschlag der Absamer - der Genickbruch für unsere Mannschaft. In der Folge wird dem Tempo und der Variabilität der Gastgeber Tribut gezollt, der Meister schraubt nach einem 4-fach Wechsel die Spielfreude sogar noch weiter nach oben und gleichzeitig wird es ihnen von Minute zu Minute auch einfacher gemacht. So kassiert man am Ende eine 7:2 Packung - einzuordnen als kein Beinbruch, sondern Lehrgeld für eine arg durcheinandergewürfelte Mannschaft.

Uns bleibt nichts weiter als dem SV Absam zum Meistertitel zu gratulieren und alles Gute für die nächste Saison zu wünschen. Für uns gilt es, die solide und sorgenfreie Saison in den letzten beiden Spielen positiv abzuschließen - zumindest drei Stammspieler sollten nächstes Wochenende zurückkehren, für andere ist das Saisonende schon besiegelt. Am Samstag, dem 8. Juni 2024, steigt das letzte Heimspiel, Anstoß gegen Westendorf um 19 Uhr!

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