Coach von Fritzens nach Niederlage gegen Reutte: „Ich kann unserer Mannschaft nichts vorwerfen!“

Der Schweiger SV Reutte wurde in der elften Runde der Landesliga West seiner Favoritenrolle gerecht und bezwingt den SV Fritzens ziemlich ungefährdet mit 3:0. Reutte damit weiter im Aufwind – der Anschluss an die Top-3 ist faktisch geschafft. An der Tabellenspitze wurde es wieder enger – Prutz/Serfaus nach Verlustpunkten nun gleichauf mit dem Innsbrucker AC. Der Schlager zwischen Thaur und Prutz/Serfaus musste auf 26. Oktober verschoben werden.

 

Fritzens offensiv zu harmlos

Hanspeter Miltscheff, Trainer SV Fritzens: „Wieder alles gegeben und trotzdem nichts geerntet. Ich kann unserer Mannschaft nichts vorwerfen. Hat bis zum Schluss gekämpft und an sich geglaubt, dass heute was zählbares herausschaut. Aber wiederum zwei dumme - eventuell vermeidbare Tore - brachten uns einen zur Halbzeit 0:2 Rückstand ein. Semir Slomic und Miro Vukoja waren die Torschützen für Reutte.

Eine taktische Umstellung in der zweiten Halbzeit und der SV Reutte geriet zeitweise ins Wanken, aber ohne Tore kann man keine Punkte machen. Die letzten fünfzehn Minuten versuchten wir nochmals den Druck zu erhöhen und das Unmögliche möglich zu machen. Aber leider nein. Der SV Reutte erzielte in der 85. Minute das 3:0 durch Oguzhan Karaman. Die Aussage von meinem Trainerkollegen Matic sagt alles „Jetzt ist es geschafft!“.

Fazit: Weiterarbeiten und das Glück noch mehr erzwingen. Einmal muss es doch mit den wichtigen und erhofften Punkten klappen. Insgesamt sind wir aber im Angriff zu harmlos und jeder noch so kleine Fehler wird bestraft. Die Moral von der Mannschaft in diesen sehr schweren Tagen ist aber zu bewundern. Gratulation an den SV Reutte für den insgesamt verdienten Sieg. Danke, danke Jungs von uns Trainern, dem Vorstand und den treuen Fans. Am Mittwoch, dem 21.10.20, werden wir gegen die SPG Prutz/Serfaus ab 19:45 Uhr wieder angreifen und nach dem Spiel hoffentlich jubeln können!“

Beste Spieler SV Reutte: Miro Vukoja (Innenverteidiger), Andreas Schütz (8er)