Trainer des SV Telfs und der Union Innsbruck zur Corona Krise

Österreich und Europa steht faktisch still – es gilt die Corona Pandemie einzudämmen und natürlich haben auch die Fußballvereine Tirols entsprechende Maßnahmen gesetzt. Absolut unverständlich – auch für den Trainer des SV Telfs – ist die Tatsache, dass speziell noch nicht alle jüngeren Österreicher offenbar den Ernst der Lage erkannt haben. Corona-Partys – ein Wahnsinn der ganz besonderen Art - werden gefeiert. Trotz der aktuell vollkommen unklaren Situation ist aber klar – der Ball wird wieder rollen. Wann es wieder soweit wird, ist aktuell aber nicht einzuschätzen.

 

Klare Worte vom Trainer des SV Telfs

Daniel Osl, Trainer SV Telfs: „Das Vorgehen unseres Vereins ist klar: Komplette Einstellung des gesamten Spielbetriebes, sowohl für Nachwuchs, aber auch für beide Kampfmannschaften. Und zwar so lange bis sich die Lage entspannt. Wir haben auch das gesamte Sportplatzareal für die Öffentlichkeit gesperrt.

Ich glaube, dass viele Menschen, vorwiegend jüngere, die Lage nach wie vor unterschätzen. Für viele scheint es gerade zu lästig zu sein. Was ich ein Stück weit verstehe, da wir allesamt nie gelernt haben mit so einer Situation umzugehen. Jetzt heißt es die gewohnten Unternehmungen auf ein Minimum zu reduzieren. Sonst hat gefühlt jeder nur sein Handy in der Hand um zu Schreiben oder zu telefonieren. Und in so einer Situation feiert man dann Parties? Ich denke, wir alle sind aufgefordert unsere Mitmenschen zu schützen. Wenn sich jeder daran hält, dann wird dieser Virus hoffentlich schnell wieder verschwinden. Wenn wir es aber nicht tun, dann glaube ich, dass diese Situation unvorhersehbare Auswirkungen haben wird. Und zwar für uns alle!“

Union Innsbruck: Home Workout

Georg Saringer, Trainer Union Innsbruck: „Herbert Lener, Peter Schober und ich haben die Mannschaft informiert und aufgefordert den Vorgaben des Landes Tirol Folge zu leisten und mit der Situation so vernünftig wie nur möglich umzugehen. Damit den Spielern zu Hause nicht langweilig wird, habe ich ein kleines Workout zur Verfügung gestellt, welches in der Wohnung in zehn Minuten absolviert werden kann. Wenn dieses zweimal täglich durchgeführt wird, sollten wir nicht wieder bei Null starten. Ich denke, dass wir frühestens in drei Wochen wieder gemeinschaftliches Training absolvieren können. Über „Whats up“ werden schriftlich kommunizieren und zwischendurch werden wir uns sicher telefonisch hören!“

 

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