Wacker Innsbruck II kann nach Niederlage in Kufstein dem Feld nicht näher rücken

Für den Tabellenletzten der Regionalliga Tirol wird es immer brenzliger. Es sind zwar noch sieben Runden im Grundurchgang zu spielen, aber sieben Punkte Rückstand auf den Vorletzten sind bereits eine große Vorgabe. Wacker Innsbruck II ging zwar in Kufstein in Führung, Kufstein setzt sich aber mit einer starken Leistung mit 2:1 durch. Kufstein kann damit zum Tabellenmittelfeld aufschließen, für Wacker wird es im Frühjahr 2020 wohl ziemlich sicher um den Klassenerhalt gehen. Zirl hat das Heimpsiel gegen Imst klar mit 1:4 verloren und liegt damit weiterhin sieben Punkte vor Wacker II.

 

Torlose erste Hälfte

Schwierige Aufgabe für Wacker Innsbruck II – als Tabellenletzter geht es vor allem darum den Blick schon auf das Frühjahr 2020 zu werfen in dem es dann um den Klassenerhalt gehen wird. Dazu kommt die Gefahr, dass der Anschluss an das Feld verloren geht. Es müssen also auch in Kufstein Punkte gemacht werden und die Chancen stehen nicht schlecht, da Kufstein einige Stammkräfte vorgeben muss. Die jungen Kicker von Kufstein machen es aber sehr gut. Nach etwa zwanzig Minuten landet der Ball im Tor der Gäste – der Treffer wird aber wegen einer Abseitsstellung nicht gegeben. Daniel Wurnig – der Torschütze – und sein Team machen aber konsequent weiter. In der ersten Hälfte bleibt es beim 0:0.

Zwei Treffer von Kufstein aberkannt

Extrem dramatisch die Schlussphase der Partie. Wacker Ii geht in der 69. Minute durch Rahman Jawadi in Führung. Von Kufstein sind damit die Kämpferqualitäten gefordert und Kufstein antwortet sofort. Tolle Kombination über mehrere Stationen in der 72. Minute und das 1:1 durch Stefan Schreder. Kurz darauf trifft abermals Daniel Wurnig – aber aus der Sicht von Schiedsrichter Yilmaz Et wieder kein regulärer Treffer – abermals abseits. Die Mannschaft von Kufstein ist aber mental äußerst stark – und wird durch einen Strafstoß in der 87. Minute belohnt. Patrick Schönauer trifft zum 2:1 – und dabei bleibt es auch.

Beste Spieler: Patrick Schönauer (6er), Daniel Wurnig (10er), Stefan Schreder (MF)

Ognjen Zaric, Trainer FC Kufstein: „Ich denke es ist in unserer Liga ziemlich einmalig, dass in einem Team fünf Stammspieler mit jungen Spielern ersetzt werden und die gesamte Mannschaft dann einen derart starken Auftritt zu Stande bringen wie Kusftein heute gegen Wacker II. Über neunzig Minuten ein absolut verdienter Sieg – zudem wurden uns zwei Tore wegen abseits nicht anerkannt!“

 

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