FC Kufstein schließt mit Sieg gegen Haller Löwen zur Tabellenspitze auf

Im großen Schlager der fünften Runde der Regionalliga Tirol gab es zwischen Reichenau und Wacker Innsbruck II eine gute Nullnummer. Die große Chance für die Verfolger Boden gut zu machen. Der Gejagte ist nun Titelfavorit Wörgl, aber der FC Kufstein kommt dem Führungstrio näher. Drei Punkte auf Wörgl, zwei auf Reichenau und ebenso neun Zähler wie Wacker II nach einem knappen, aber doch ziemlich ungefährdeten 1:0 Erfolg auswärts beim SV Hall.

Abgerissener Schuss = Traumtor

Die Haller Löwen kämpfen um den ersten Punkt und legen gegen Kufstein alles in die Partie hinein. Man merkt von Spiel zu Spiel, dass sich das Team von Hall findet und immer kompakterer agiert. Kufstein hat aber das Spiel trotzdem unter Kontrolle, kommt auch zu Möglichkeiten, aber erst ein unbeabsichtigter „Traumtreffer“ kurz vor der Pause lässt die Gäste jubel. Keine Chance für den schuldlosen Pablo Mangweth Goiri beim abgerissenen Schuss von Daniel Wurnig über den Goalie der Heimelf – Kufstein geht mit 1:0 in Führung. In der ersten Halbzeit klare Vorteile für Kufstein – die Führung absolut verdient.

Hälfte zwei verläuft in Summe ausgeglichener, die Spannung bleibt, da Kufstein der zweite Treffer nicht gelingen will. Zwingende Möglichkeiten sind aber wie in der ersten Hälfte kaum dabei. In der Schlussphase gewinnt Hall sogar ein wenig die Überhand, da Kufstein doch ein wenig zu sehr auf den Schlusspfiff spekuliert. Kufstein lässt aber im Prinzip nichts anbrennen und holt einen sehr wichtigen Dreier.

Bester Spieler SV Hall: Aleksandar Rajic (IV)

Beste Spieler FC Kufstein: Ronald Gercaliu, Stefan Schreder, Daniel Wurnig

Mustafa Ayhan, Trainer SV Hall: „Wie erwartet war Kufstein natürlich spielerisch stärker als meine Mannschaft. Die Führung von Kufstein zwar ein Traumtor, aber eben nicht ganz beabsichtigt. Es gab nur wenige konkrete Möglichkeiten der Gäste. Die zweite Hälfte konnten wir aus meiner Sicht offen halten. Wir haben unsere Möglichkeiten leider nicht zu Ende gespielt. Es wird aber immer besser – das merkt man von Spiel zu Spiel!“

Wolfgang Schellenberg, Trainer FC Kufstein: „In Summe ein absolut verdienter Erfolg für meine Mannschaft – bis zur 75. Minute haben wir das Spiel klar kontrolliert. Der einzige Vorwurf den man der Mannschaft machen könnte ist, dass sie nicht vorzeitig den Sack zugemacht haben!“