Kufstein gibt in Telfs 2:0 Führung aus der Hand

Großartiges Duell in der 13. Runde der Regionalliga Tirol zwischen dem SV Telfs und dem FC Kufstein. Kufstein führt bereits 2:0, dann der Anschlusstreffer kurz vor der Pause und Telfs holt am Ende noch ein 2:2. Das Remis ist für Kufstein deswegen besonders bitter, da man damit doch - nach Verlustpunkten gerechnet – den Kontakt zu den Play-Off Plätzen etwas verloren hat. Auf Platz zwei fehlen nun vier Punkte, auf Platz eins ein Punkt. Das zeigt schon wie unübersichtlich die Lage durch die vielen Verschiebungen ist. Wörgls Potential liegt aktuell bei 28 Zählern, 27 sind es bei Reichenau, 24 bei Kitzbühel – gerechnet immer auf dreizehn Partien. Das ist aber eine höchst spekulative Rechnung – es ist offensichtlich wie schwer in dieser Liga drei Punkte zu machen sind.

 

Rasante und abwechslungsreiche Partie

Die Partie beginnt mit einer Riesenchance für Telfs und einer Großtat von Lukas Tauber im Tor von Kufstein. Nur kurz darauf die erste große Möglichkeit für Kufstein – in den ersten zehn Minuten ist sehr viel los. Kufstein geht in der 10. Minute durch Daniel Wurnig in Führung. Eine höchst attraktive Partie mit Chancen alle fünf Minuten auf beiden Seiten und Kufstein ist einfach in Hälfte eins die effektivere Mannschaft. Andres Lovrec gelingt zehn Minute vor dem Pausenpfiff das 2:0 und damit befinden sich die Gäste auf der Siegerstraße. Die Euphorie wird aber noch vor der Pause gebremst. In der letzten Spielminute der ersten Hälfte ein berechtigter Strafstoß für die Heimelf und Julius Perstaller lässt sich diese Möglichkeit nicht nehmen. Mit 2:1 für Kufstein geht e sin die Pause.

Telfs erhöht in Hälfte zwei die Schlagzahl, aber auch Kufstein kommt zu Möglichkeiten. Ein Gestocher am Elfmeterpunkt in der 57. Minute und Marvin Kranebitter gleicht für Telfs aus. Auch im Finish eine höchst interessante und abwechslungsreiche Partie, Tore fallen aber keine mehr. Telfs und Kufstein trennen sich 2:2.

Beste Spieler FC Kufstein: Tomas Dadic (MF), Lukas Tauber (Tor), Daniel Wurnig (ST)

Jasmin Omahic, Trainer FC Kufstein: „Ein Klassespiel – echtes Offensivfeuerwerk. Wenn man mit 2:0 führt, sollte man den Dreier eigentlich über die Distanz bringen. Über neunzig Minuten gesehen und entsprechend den konkreten Möglichkeiten entspricht das 2:2 aber dem Spielverlauf!“