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Herbert Ramsbacher und Daniel Osl analysieren den Derbyschlager zwischen Imst und Telfs

Weit über 1100 Zuschauer und Fans – der Schlager der zehnten Runde der Regionalliga Tirol hat elektrisiert. Ebenso das Ergebnis – 4:0 für den SV Telfs beim SC Sparkasse Imst. Damit ist nun Telfs endgültig der Top-Favorit auf einen der beiden Play-Off Plätze für die Regionalliga West. Telfs hat sechs Punkte Vorsprung auf Wörgl. Um den zweiten Play-Off Platz wird es extrem eng. Wörgl, Imst, Schwaz, Wacker Innsbruck II, Kitzbühel, Kufstein und Reichenau trennen nur vier Punkte – einfach unglaublich! Zwölf Runden sind allerdings noch im Grunddurchgang zu spielen.

 

Keine hängenden Köpfe!

Herbert Ramsbacher, Trainer Sparkasse SC Imst: „Der Freistoßtreffer von Can Alak in der 24. Minute war der Dosenöffner für Telfs. Mit dem zweiten Torschuss fällt das 0:2 und dann wird es sehr schwer gegen einen mit Selbstvertrauen vollgepumpten Gegner. Die Gäste haben uns im Anschluss gezeigt, welche Tugenden man in einem Derby auf den Platz bringen muss. Kompliment an Telfs, die ihr Spiel bis zum Ende als geschlossene Einheit durchgezogen haben. Wir fahren - auf Tabellenrang drei liegend - aber bestimmt nicht mit hängenden Köpfen zum kommenden Auswärtsspiel nach Kufstein. In einer ausgeglichenen Meisterschaft wie dieser, ist oft die Tagesverfassung entscheidend!“

So eine Kulisse würden sich weit mehr Spiele in unserer Liga verdienen!

Daniel Osl, Co-Trainer SV Telfs: „Zunächst waren wir von der destruktiven Spielweise unseres Gegners, der zu Hause mit einer Fünferkette in der Abwehr agierte, etwas überrascht. Aber unsere Jungs haben es sehr gut verstanden, sofort das Spiel an sich zu reißen. Und genau in einer Phase als Imst etwas besser ins Spiel zu kommen schien, stach unser „Bomber“ Can Alak zu. Mit einem nicht ganz unhaltbaren Freistoß von der halblinken Seite erzielte er in der 24. Minute das 1:0. Von da an waren wir die klar bessere und spielbestimmende Mannschaft. Doppelschlag in der 29. Minute, Manuel Rott in seinem ersten Spiel als Kapitän, nach einer Ecke und 2:0 für Telfs. Das war zugleich der Halbzeitstand in einem sehr intensiven Oberlandderby.

Natürlich kann man sich auch nach einer 2:0-Pausenführung in einem Derby nie sicher sein und wir erwarteten in der Pause auch eine große Umstellung der Gastgeber, die drei neue Akteure auf das Feld schickten. Aber unsere Jungs legten Kampfkraft in dieses Spiel. Leidenschaft pur, Mut und Zusammenhalt und spätestens nach dem herrlich herausgespielten 3:0 durch Julius Perstaller in der 55. Minute war das Derby zu unseren Gunsten entschieden. Das 4:0 durch den eingewechselten Valerio Espa war der Schlusspunkt für ein tolles Derby vor einer Wahnsinns Kulisse. Die 1.100 Zuschauer gaben dem Oberlandderby eine spezielle Atmosphäre. So eine Kulisse würden sich weit mehr Spiele in unserer Liga verdienen!“

Beste Spieler SV Telfs: Philipp Viertler (IV), Manuel Rott (MF)

 

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