Coach des SK St. Johann analysiert das Spiel gegen Tabellenführer Fügen

Der SK St. Johann hat in der zwölften Runde der Tirol Liga den Tabellenführer gestürzt. Dem SV Fügen gelingt beim SK St. Johann nur ein 2:2 und damit konnte die SPG Silz/Mötz mit einem ungefährdeten 4:0 in Söll die Tabellenführung übernehmen. Roland Springinsfeld, Trainer von St. Johann, trauert aber doch der eigentlich guten Chance nach Fügen drei Punkte abzunehmen. 35 Minuten war St. Johann in Überzahl und hat trotzdem das 2:2 kassiert.

 

Fügen gelingt in Unterzahl der Ausgleich

Roland Springinsfeld, Trainer SK St. Johann: „Nach der Niederlage in der letzten Woche war es für unser Team sehr wichtig gegen den Tabellenführer gut abzuschneiden. Wir wollten uns einfach besser präsentieren und ein 2:2 hätten wir vor Beginn der Partie natürlich sofort unterschrieben. Nach diesen neunzig Minuten schaut es etwas anders aus. Wir konnten in der 18. Minute nach einer guten Kombination durch Patrick Huter mit 1:0 in Führung gehen. In der 32. Minute gleicht Fügen durch Mario Mitterberger aus. In der 55. Minute die zweite gelbe Karte für Michael Steinlechner von Fügen und damit konnte wir 35 Minuten in Überzahl spielen. Poatrick Huter hat uns zwar in der 60. Minute in Führung gebracht, Fügen ist aber in Unterzahl in der 80. Minute das 2:2 durch David Egger gelungen. Ein Spieler von Fügen hat sich schwer verletzt – an dieser Stelle von uns allen Wünsche zur baldigen Genesung. Ein großes Lob an meine Mannschaft – ein gerechtes Remis sicherlich, trotzdem hätten wir den numerischen Vorteil besser nützen müssen. Da kann man sich schon einen Dreier erwarten!“

Beste Spieler SK St. Johann: Patrick Huter und Philipp Bader

Silz/Mötz übernimmt Tabellenführung

In Runde zwölf ist es passiert – der erklärte Titelfavorit vieler – SPG Silz/Mötz – hat die Tabellenführung erobert. Mit einem 4:0 in Söll wurde Fügen um einen Punkt überholt und damit ist die SPG auch nach Verlustpunkten die Nummer eins. Der SVI liegt nach Verlustpunkten gleichauf mit der Nummer zwei Fügen, müsste dazu allerdings in drei Spielen neun Punkte holen – in der Tirol Liga höchst unwahrscheinlich. Mils macht sechs Plätze in der Tabelle gut – 3:1 gegen Völs und Platz drei – allerdings nein Punkte bereits hinter der SPG Silz/Mötz. Volders, St. Johann, Ebbs und Kundl haben noch viel Potential nach oben – zwei oder drei Spiele weniger am Konto als das Führungsduo. Es bleibt recht unübersichtlich - nicht weniger als 27 Spiele mussten neu angesetzt werden und diese werden erst in den nächsten Wochen nachgetragen.