Sechs Treffer zwischen Natters und Mils

Im Mittelfeldduell der 13. Runde der Tirol Liga trennten sich der FC Koch Türen Natters und der SC Mils in einem sehr interessanten und spannenden Spiel am Ende 3:3. Zwei Partien mussten wieder verschoben werden. Zirl gegen SVI soll am 3. November 2020 um 19:30 Uhr angepfiffen werden, Zams gegen Fügen am 14. November um 16 Uhr. Der Herbstmeistertitel wird also wahrscheinlich erst spät im November entschieden – vorausgesetzt die Hinrunde kann corona- und wetterbedingt 2020 abgeschlossen werden. Silz/Mötz ist mit dem 4:1 gegen Ebbs ein großer Schritt Richtung Halbzeitmeister gelungen, Fügen und der SVI bleiben aber nach Verlustpunkten auf Tuchfühlung.

 

Mils zunächst dominant – 3:0 lag in der Luft

Mils startet sehr dominant in die Partie. Entschlossen werden die Bälle erobert und nach einer Viertelstunde steht es bereits 2:0 für die Gäste. Verantwortlich dafür Goalgetter Martin Angerer – er trifft in der fünften und fünfzehnten Minute. Sebastian Pointner im Kasten von Natters muss seine ganzen Künste aufbieten um das 0:3 zu verhindern – das wäre wohl die Vorentscheidung gewesen. In der 38. Minute aber ein Strafstoß für Natters und Andreas Fritz verkürzt auf 1:2 – so geht es in die Pause.

Nach Seitenwechsel findet Natters langsam aber sicher ins Spiel und nach einem Freistoß von Philipp Pfurtscheller gelingt Philipp Angerer das 2:2. Dann aber ein erneuter Tiefschlag für Natters – zweite gelbe Karte für Philipp Angerer und damit Natters in Unterzahl. Mils setzt aber nicht nach – im Gegenteil. Natters geht in Führung – 3:2 durch Philipp Pfurtscheller nach einem Freistoß – der Ball geht direkt ins lange Eck. Natters hat das 4:2 am Fuß – aber Mils rettet auf der Linie. In der 83. Minute dann doch noch der Ausgleich für Mis durch ein schönes Volleytor per zweitem Ball von Valentin Spörk.

Beste Spieler FC Koch Türen Natters: Philipp Pfurtscheller, Lorenz Kranebitter

Bester Spieler SC Mils: Martin Angerer

Alexander Pfurtscheller, Trainer FC Koch Türen Natters: „Mils zunächst klar überlegen – das 0:3 wäre möglich gewesen, unser Goalie hat uns davor bewahrt. Nach dem Anschlusstreffer lief es besser, tolle Moral nach dem Ausschluss – am Ende dann in 3:3!“