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Kematen kassiert sensationell deutliche Schlappe in Mils

Sehr bitterer Ausflug für den SV Bäcker Ruetz Kematen in der achten Runde der Tirol Liga. Beim SC Mils muss man eine 0:7 Schlappe einstecken. Bei Mils funktioniert an diesem Tag einfach alles und zudem bietet die Heimelf eine ganz gewaltige Mannschaftsleistung. Aber auch Tabellenführer Kundl verliert – 1:3 bei der SPG Silz/Mötz. Damit ist es an der Tabellenspitze wieder wesentlich enger geworden. Tabellenführer nach Verlustpunkten sind aktuell die SPG Silz/Mötz und Kirchbichl. Kirchbichl spielt am Sonntag um 11 Uhr in Ebbs – eine absolut richtungsweisende Partie – Ebbs liegt mit einem Spiel mehr einen Punkt hinter Kirchbichl.

 

Doppelpack von Valentin Spörk und Martin Angerer

Der SC Mils ist in dieser Saison sehr gut unterwegs, allerdings war Kematen in dieser Partie doch der leichte Favorit. An die 300 Zuschauer und Fans sehen aber am Sportplatz Mils was möglich ist, wenn ein Team einen richtigen Sahnetag erwischt. Den obwohl die Gäste durchaus energisch und kompakt auftreten, gelingt Mils heute einfach alles. Da ist einmal die schnelle Führung in der 15. Minute durch Valentin Spörk und sieben Minuten später legt Martin Angerer nach. Drei Minuten später bereits das 3:0 durch Sandro Pilaj. Bei Mils beeindruckt vor allem die geschlossene, kompakte Mannschaftsleistung. Mit 3:0 geht es in die Pause.

Der nächste große Tiefschlag für die Gäste in der 51. Minute – binnen vier Minuten kassiert David Pohler die zweite gelbe Karte. Abermals ein Doppelpack für Mils – Daniel Pittl und Martin Angerer in der 53. und 55. Minute. Das ist definitiv das K.O. Für die Gäste. Mils trifft noch zweimal – Valentin Spörk und Filip Tomic. Am Ende eine unglaubliche 0:7 Schlappe für Kematen.

Beste Spieler SC Mils: Filip Tomic (IV), Daniel Zauner, Valentin Spörk, Martin Angerer

Andreas Graus, Trainer SC Mils: „Wir sind heute sehr gut in das Spiel gekommen und haben alles umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben. Schnelles Tor, sofort nachgelegt und dann die Partie runter gespielt. So kann ein 7:0 passieren. Dabei waren die Vorzeichen bei unserer Mannschaft alles andere als positiv – akuter Personalmangel. Aber heute hat jeder 105% gegeben, wirklich 105%. Schneller umschalten, zweikampfstark. Ein ganz großes Kompliment an das Team – das war heute absolute Spitze!“