Rückblick von Lauterach 1c auf einen bewegten Herbst 2020

In Lauterach hat es einige Abgänge in der Kampfmannschaft gegeben und so rücken wieder Spieler nach. Auch von der 1c wird es laut Trainer Martin Gfall Bewgung Richtung 1b geben und deswegen werden wieder Kicker der U16 nachrücken. Der intemann FC Lauterach 1c liegt in der 4. Landesklasse zwar auf Platz zwei, puncto Aufstieg hält der Coch den Ball allerdings eher flach.

 

Wie ist man mit dem Verlauf der Herbstsaison zufrieden?

Martin Gfall, Trainer intemann FC Lauterach 1c: „Wir sind mit der Herbstsaison mehr als zufrieden. Nach dem zweiten Spieltag gaben wir unsere vier besten U18 Spieler an die 1b ab und zogen die drei besten U16 Spieler hoch in unseren Kader. Diese haben Ihre Sache super gemacht, trotz Doppelbelastung über den ganzen Herbst hinweg. Des weiteren gaben noch vier weitere U16 Spieler Ihr erstes Debut in unserer Mannschaft. Diese Spieler sind 2020 alle gerade mal erst fünfzehn Jahre alt geworden und somit knapp spielberechtigt für unser Team. Der Rest von unserer Mannschaft spielte auch eine sehr starke Saison, vom Kapitän bis über die Routiniers. So gelang uns doch der ein oder andere Punkt mehr.

Ich denke die Liga ist ziemlich ausgeglichen bis auf SW Bregenz 1b, welche mit Sicherheit für die nächste höhere Liga schon planen kann. Bei allen anderen Teams kann jeder jeden schlagen. Wir hatten auch wirklich mehrmals das Glück auf unserer Seite im Herbst. Von den Punkten sind wir absolut im Soll, ich denke aber schon, dass unsere tatsächliche Platzierung dann ab Platz vier bis fünf in der Tabelle beginnt. Die restlichen zwei Aufstiegsplätze werden sich noch der FC Schlins 1b, FC Nenzing 1b, SV Frastanz 1b, SPG Grosswalsertal 1b und der FC Hard 1b ausmachen. Alle diese Teams haben das Potential und auch die richtigen Voraussetzungen dafür. Wir selber würden selbstverständlich einen Aufstieg gerne entgegen nehmen, sehen uns jedoch nicht in dieser Position, also kann sein aber kein muss!“

Wie war die Stimmung innerhalb der Mannschaft?

Martin Gfall: „Die Stimmung war hervorragend, das haben auch die Ergebnisse gezeigt. Zudem wurden wir komplett neu eingekleidet was einen zusätzlichen Motivationsschub für uns ergab.“

Man wusste ja teilweise bis wenige Stunden vor dem Anpfiff nicht, ob überhaupt gespielt werden darf. Wie ist man mit dieser herausfordernden Situation umgegangen? Wie hat man die Spannung hochgehalten?

Martin Gfall: „Wir haben uns immer voll darauf vorbereitet, als ob das Spiel auch tatsächlich stattfindet. Bis auf das Spiel gegen die Viktoria Bregenz 1b, konnten wir alle Spiele gemäß Plan durch führen. Das hat uns schon enorm geholfen und auch in die Karten gespielt. Das Nachholspiel konnten wir dann auch gleich eine Woche später - unter der Woche - nachholen. Somit hatten wir bei diesen Umständen doch sehr viel Glück.“

Gab es vereinsintern Maßnahmen, um die Ansteckungsgefahr in der Kabine bzw. auch in der Kantine möglichst gering zu halten?

Martin Gfall: „Ja, ganz klar. Wir hatten keine Durchmischung im Training mit der Einser oder 1b bzw. auch U16. Jede Kampfmannschaft hatte immer Ihre eigene Umkleidekabine. Wir versuchten das Tragen den Masken so gut als möglich umzusetzen, sowohl zu Hause als auch auswärts auf den Fußballplätzen.

Diese wurden eigentlich nur zum Fußball spielen abgesetzt. Ich hatte auch das Gefühl, dass alle Vereine in unserer Liga dies gut umsetzten. Die Kantine hatte von unserem Wirtschaftsteam ein eigene Vorgehensweise erstellt bzw. an den bestimmten Tagen war diese ja dann komplett geschlossen. Auch was die Zuschaueranzahl betrifft, wurde bei unserer Km1 eine Maximalanzahl verhängt, welche noch niedriger war, als die maximal erlaubte.“

Können Sie den Stopp des Fußball-Unterhauses Anfang November nachvollziehen?

Martin Gfall: „Ja, absolut. Die Zahlen gingen so derart in die Höhe, dass das Risiko einfach zu groß wurde, um einfach weiter zu spielen. Zudem betraf es ja nicht nur den Fußball, sondern eigentlich alle. Auch das die Wirtschaften dann geschlossen wurden, ist ein wesentlicher Nachteil für jeden Verein, der ja davon lebt. Ich hoffe, dass spätestens im Frühjahr sich wieder alles normalisiert hat und die Rückrunde normal über die Bühne geht. Es wäre halt schon wichtig davor auch richtig trainieren zu können und zwar mit Körperkontakt, einfach zu spielen ohne richtiges Training, da bin ich dagegen. Die Verletzungsgefahr wäre viel zu groß und auch nur spielen, damit man gespielt hat, hat keinen wirklichen Sinn. Aber nochmals im Sinne der Fairness sollte man auch die Rückrunde unbedingt spielen.“

Rechnet man im Winter mit Transferbewegungen? Auf welchen Positionen sieht man Handlungsbedarf?

Martin Gfall: „Also wir als dritte Kampfmannschaft sind da immer abhängig, was passiert in unserer Ersten bzw. dann in der 1b. In der Km1 hatten wir jetzt leider doch fünf sehr gute Abgänge. Dem gegenüber stehen zwei Neuzugänge. Daher wird sicherlich noch eine Aufstockung von der 1b erfolgen und das heißt wir wiederum eine Aufstockung von uns in die 1b. Somit müssen wir dann halt noch mehr junge U16 Spieler einsetzen oder vielleicht auch den ein oder anderen AH Spieler mal!“

Ihre persönlichen Anliegen und Wünsche für den Winter 2020/21 und hoffentlich der planmäßigen Fortsetzung im März/April 2021

Martin Gfall: „Unser neues Bruno Pezzey Stadion wächst und wächst. Aber aufgrund von den schwierigen Bodenverhältnissen im Lauteracher Ried, wird sich die Eröffnung vom neuen Kunstrasenplatz sehr wahrscheinlich auf Sommer 2021 verschieben. Wir selber hatten noch keinen Corona Fall in unserem Team. Ich hoffe das bleibt auch so. Wichtig ist einfach, dass alle Gesund bleiben. Selbstverständlich wünschen wir uns eine Fortsetzung der Meisterschaft, es sollte aber wirklich schon nur Sinn machen, wenn die Mannschaften spielen können und auch Zuschauer zugelassen sind und dazu die Kantinen auch geöffnet haben. Ich diesem Sinne allen eine gute und erholsame Zeit!“

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