Ostern 2020 und ein Ausblick der Trainer der Altach Juniors und vom Dornbirner SV

Angesichts der noch immer unklaren Situation zu Ostern 2020 kann man über Fußball in den nächsten Monaten jedwede Spekulation aufstellen. Es zeichnet sich aber doch ab, dass in Österreich die Corona Pandemie eingebremst werden konnte. Der Ball könnte im besten Fall in den beiden Profiligen im Mai 2020 wieder rollen - natürlich ohne Zuschauer. Für den Amateurfußball ist es aus wirtschaftlichen Gründen praktisch unmöglich ohne Zuschauer zu spielen. Besonders im Spannungsfeld der Regionalligen mit Ausnahme der Regionalliga West. Im Westen will ja kein Team nach oben, in der Regionalliga Mitte und Ost sehr wohl. In den Regionalligen Tirol und der Eliteliga Vorarlberg wird wohl der Lösungsansatz aus dem Amateurfußball angewendet. Also mit höchster Wahrscheinlichkeit keine Absteiger und Aufsteiger und ein Neustart der Meisterschaft im Herbst 2020. Ob das aber mit Zuschauer möglich ist, steht in den Sternen. Und ebenso, ob die Amateurvereine ihre Mannschaften ohne Zuschauer auf das Feld schicken können und wollen.

 

Schnittstelle Profi – Amateurfußball

Ostern 2020 – und die Welt ist eine andere. Das Corona Virus sorgt für die größte gesundheitsmäßige und wirtschaftliche Krise seit dem zweiten Weltkrieg. Aber ein leiser Hoffnungsschimmer taucht am Horizont auf. In Österreich konnte die Ausbreitung der Pandemie durch relativ schnelle und rigorose Maßnahmen gebremst werden. Die beiden Profiligen schmieden langsam und vorsichtig Pläne die Saison doch noch zu Ende zu spielen. Ein wirtschaftlicher Faktor selbst als Geisterspiele wegen der TV Gelder und natürlich könnten damit auch alle „sportlichen Spannungsfelder“ verhindert werden. Im Amateurfußball wird man zu 99% zumindest bis Herbst 2020 keinen Fußball mehr sehen. Auch in der Regionalliga West und der Eliteliga Vorarlberg erscheint es höchst unwahrscheinlich – aber eine Entscheidung ist noch nicht gefallen. Ungeklärt die Frage welche Teams in die HPYBET 2. Liga aufsteigen. In Der Regionalliga West ist es schon klar – keine Mannschaft will in die 2. Liga. Aber eine gerechte Lösung für die Regionalliga Mitte und Ost bleibt natürlich vakant. Sollte in den Regionalligen nicht mehr gespielt werden – und das ist ja zu Ostern 2020 fast sicher – käme als sportlich wohl gerechteste Variante eine Art Play-Off Turnier der Absteiger der 2. Liga und den bestplatziertesten Teams der Regionalliga Mitte und Ost in Frage. Es wird aber sicher Mannschaften geben dies sich als ungerechter Verlierer sehen und denen die Leistungen im Herbst nicht honoriert werden. Eine Ausnahmesituation die die Welt und der Fußball so seit 1945 nicht erlebt haben.

An Fußball erst dann denken, wenn kein gesundheitliches Risiko mehr besteht

Oliver Schnellrieder, Trainer Cashpoint SCR Altach Juniors: “Ich denke, dass die Saison 19/20 nicht mehr gespielt werden kann! Wie es weiter geht kann ich auch nicht sagen, da viele Fragen offen sind - Aufstieg, Abstieg – alles derzeit noch ungeklärt. Es wird schwierig eine Entscheidung zu finden, mit der alle einverstanden sind! Wie die Unterstützung für die Vereine ausschaut kann ich als Trainer auch nicht beantworten! Ich glaube, man kann erst wieder an Fußball denken, wenn für alle kein gesundheitliches Risiko mehr besteht! Gesundheit ist das wichtigste - Fußball die schönste Nebensache der Welt!“

Die Hoffnung stirbt zuletzt

Roman Ellensohn, Trainer Hella Dornbirner SV: „Da es keine neuen konkreten Informationen gibt über einen fixen Neustart oder eine fixe Absage, gibt es auch von meiner Seite nichts dazu zu berichten. Alles ist auf Null gefahren, so auch bei uns. Ich würde mir natürlich wünschen, die Saison zu Ende zu spielen. Die Hoffnung stirbt zuletzt, ich bleibe positiv!“

 

 

 

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