Rankweil fordert den Dornbirner SV – aber es wird doch der neunte Dreier für den Leader

Die laufende Meisterschaft der Eliteliga erinnert schon sehr stark an die Regionalliga West des Vorsaison. Dornbirn sah sich die Meisterschaft immer von ganz oben an – und der HELLA Dornbirner SV macht es nun in der Eliteliga genau so. Acht Punkte Vorsprung auf die Nummer zwei Hohenems nach einem hart erkämpften 4:2 Erfolg gegen Rankweil. Rankweil zeigt nach einem 0:3 Rückstand tolle Moral, kratzt am 3:3 – aber wieder einmal setzt der DSV den Schlusspunkt und gewinnt 4:2.

 

Doppelschlag von Rankweil zum 3:0 und Rankweil zum 2:3

Obwohl der DSV bereits nach acht Minuten in Führung geht, ist es ein hartes Stück Arbeit die sehr gut auftretenden Gäste unter Kontrolle zu halten. Jonas Gamper legt in der achten Minute vor, aber der DSV kann in der ersten Hälfte nicht nachlegen. Rankweil präsentiert sich speziell im Umschaltspiel sehr stark, lanciert einige gute Konter, der DSV aber spielbestimmend.

Zu Beginn der zweiten Hälfte eine sehr starke Phase des DSV – vier gute Möglichkeiten um den Vorsprung auszubauen. Es bleibt aber zunächst eng. Erst als Simon Bodemann in der 57. Minute auf 2:0 erhöht, befindet sich der Leader auf der Siegerstraße. Vier Minuten später das 3:0 durch Julian Erhart – der Dreier scheint für den DSV abgehakt. Die Gäste zeigen aber tolle Moral und Risikobereitschaft. Der Doppelschlag von Rankweil in der 64. Minute durch einen Strafstoß von Matthias Flatz und in der 66. Minute durch Fabian Koch bleibt nicht ohne Wirkung. Nur mehr 2:3 – die Partie wieder sehr eng - auf des Messers Schneide. Es verwundert aber nicht, dass dem DSV schlussendlich die Entscheidung zum 4:2 gelingt – in der 85. Minute das 4:2 durch Cordeiro Soares Junior Delcio und wieder ein Dreier für den DSV.

Beste Spieler: Julian Erhart und Andreas Röser vom DSV

Roman Ellensohn, Trainer HELLA Dornbirner SV: „Rankweil war heute ein sehr starker Gegner. Die Führung für uns aber dennoch verdient und nach dem 3:0 schien alles gelaufen. Rankweil spielt aber alles oder nichts und kommt wirklich auf 2:3 heran. Es wäre sowohl das 3:3 als auch das 4:2 in dieser entscheidenden Phase möglich gewesen. Es hätte noch enger werden können, aber am Ende doch wieder ein Dreier für meine Mannschaft. Dickes Pauschallob!“

 

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