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Abstieg wäre für Yozgatspor Wien kein Weltuntergang

0 Punkte aus 9 Spielen bei einem Torverhältnis von 11:48 lautet die vernichtende Bilanz aus den ersten neun Runden für Yozgatspor Wien. Wie man die Leistungen im Herbst analysiert, welche Gründe man für das miserable Abschneiden ausfindig gemacht hat und wie man die Trendumkehr schaffen will, über all das habe ich mit Obmann und Trainer im Herbstdurchgang Nejlet Yalcin gesprochen.

 

Natürlich ist man mit der Punkteausbeute bei Yozgatspor Wien alles andere als zufrieden, wenngleich auch nicht alles in diesem außergewöhnlichen Herbst 2020 schlecht war. "Wir haben teilweise ganz gut Fußball gespielt, oftmals hatten wir auch mit der einen oder anderen Schiedsrichterentscheidung etwas Pech." analysiert Yalcin die abgelaufene Saison. Weiters seien Defizite im körperlichen Bereich für das schlechte Abschneiden verantwotlich. "Wir waren läuferisch und körperlich nicht immer auf der Höhe, wir haben oft in der 1. Halbzeit gute Leistungen gezeigt und sind dann in der 2. Halbzeit eingebrochen.", erinnert sich Yalcin zurück. Bei allem sportlichen Misserfolg hat man den Humor nicht verloren. "Wenn ein Fußballmatch nur 45 Minuten dauern würde, wären wir Meister.", erzählt Yalcin mit einem Schmunzeln. Auch wenn die Ergebnisse nicht zufriedenstellend seien, glaubt Yalcin an seine Mannschaft: "Unser Verein ist noch relativ jung, es braucht halt alles auch ein wenig Zeit."

Mit 4 Neuzugängen und neuem Trainer soll Klassenerhalt geschafft werden

Um im Frühjahr punktemäßg auch erstmals anschreiben zu können, soll die Mannschaft verstärkt werden. "Wir werden insgesamt vier neue Spieler verpflichten, zwei sind schon fix, bei den anderen beiden sieht es sehr gut aus." freut sich Yalcin auf die neuen Spieler. Weiters soll mit einem neuen Trainer auch ein frischer Wind  durch die Mannschaft gehen. Die Spieler und der neue Trainer sollen in den nächsten Tagen präsentiert werden. Die Neuen sollen sowohl in der Defensive Stabiltät verleihen, so seien unter den vier Neuen ein Torhüter und ein Verteidiger, als auch in der Offensive für Gefährlichkeit sorgen. Gemeinsam will man das Ziel Klassenerhalt schaffen. "Auch wenn wir noch punktelos sind, liegen wir nur zwei Punkte hinter dem Vorletzten. Gerade in den letzten Runden des Herbstdurchgangs, die im Februar nachgetragen werden sollen, haben wir die Chance, die rote Laterne abzugeben." gibt sich Yalcin kämpferisch. In der Tat kommt es in der 12. Runde zum Duell mit dem Vorletzen GS United. "Es ist noch alles möglich, und wir werden natürlich alles unternehmen um die Klasse zu halten, sollte dies aber nicht gelingen und wir absteigen müssen, geht für uns auch keine Welt unter. Das Wichtigste ist, dass wir Sport machen können und dass wir Spaß haben." Eine Aussage, der angesichts der aktuellen Situation wohl nichts hinzuzufügen ist.

 

Alexander Kögler