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Azadi Wien reißt das Ruder herum im Spiel gegen Sans Papiers

FC Azadi Wien
Sans Papiers

Das heutige Spiel zwischen dem FC Azadi Wien und Sans Papiers in der 2. Klasse B blieb lange eine ungezündete Granate, bis diese schließlich in der zweiten Halbzeit explodierte und erst Sans Papiers die Führung übernahm, dann aber Azadi in einem Torregen am Gegner vorbeizog und viermal traf. Die Gäste gaben sich mit 4:1 geschlagen, Azadi feiern ihren nächsten Sieg. Sans Papiers hatte mit internen Auseinandersetzungen zu kämpfen – Trainer Di-Tutu Bukasa klagt über mangelnden Teamgeist.

Torexplosion in der zweiten Halbzeit

Wie eine tickende Bombe vergeht die erste Halbzeit des Matches. Beide Mannschaften bieten sich einen Schlagabtausch, der aber vorerst torlos bleibt und sich kein Favorit herauskrisallisiert. Erst nach der Pause zeigen beide Teams ihre Zähne. Das erste Tor landet Sans Papiers und katapultiert sich somit in die 0:1-Führung. Azadi bleibt am Ball und hält sich trotz Torrückstand gut im Spiel. Nach wenigen Minuten trifft die Heimmannschaft zum Ausgleich, kurz darauf zum 2:1. Sans Papiers gibt sich nicht geschlagen und macht Druck, kann das 3:1 aber nicht verhindern und fällt weiter zurück. In der Nachspielzeit wird es noch einmal spannend, der Azadi nutzt eine Chance und trifft in letzter Minute zum 4:1. Damit bauen Azadi Wien auf den Sieg von letzter Woche auf.

Teaminterne Schwierigkeiten

Sans Papiers hatte mit internen Problemen zu kämpfen. „Wir sind ein Verein für Leute ohne Papiere, deshalb herrscht bei uns ein reges Kommen und Gehen“, so Trainer Busaka, „somit kennen sich unsere Spieler kaum und es ist schwer für uns, Teamgeist aufzubauen.“ Spielerische Schwächen sind er bei seiner Mannschaft im Sturm: „Was uns noch fehlt sind gute Stürmer, die sich auf Torschüsse konzentrieren. Da gibt es Besserungsbedarf.“ Die Herausforderung für die nächsten Spiele ist für Busaka, den Gemeinschaftssinn der Spieler zu stärken. „Es hat im Spiel intern Auseinandersetzungen gegeben, was den Zusammenhalt unter den Spielern natürlich schwächt. Das ist schwierig für uns, aber wir werden das in den Griff bekommen.“

 

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