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FC Hellas Kagran: Mit Offensivfußball zurück ins Spitzenfeld

Im Winter 2019/2020 übernahm Kristian Fitzbauer das Traineramt beim FC Hellas Kagran. Derzeit liegt seine Mannschaft nach 11 Spielen auf dem 7. Tabellenplatz. Welches Fazit er nach einem Jahr bei den Kagranern zieht, wie er den Herbst analysiert und wo die Reise des Traditionsclubs hingehen soll, das verriet er mir am Telefon.

 

Als Kristian Fitzbauer im letzten Winter den Trainerposten übernommen hatte, lag der Verein auf dem enttäuschenden 13. Tabellenplatz. "Wir haben uns dann dazu entschieden, einen neuen Weg einzuschlagen und haben unseren Spielstil verändert. Wir wollten der Mannschaft auf dem Platz einen Wiedererkennungswert geben. Das ist uns bis dato ganz gut gelungen." resümiert Fitzbauer sein erstes Jahr bei den Donaustädtern. Konkret versuche man nun unter Fitzbauer, den Zuschauern attraktiven Offensivfußball zu bieten. In der Tat haben nur Dinamo Helfort und Columbia mehr Tore erzielt als der FC Hellas Kagran. "Wir haben im Herbst einige sehr gute Leistungen gezeigt und sehr viele Tore geschossen." Verbesserungswürdig sei hingegen noch das Defensivverhalten, haben die Kagraner doch am viertmeisten Tore der Liga kassiert. "Es hat im Herbst noch ein wenig die Konstanz gefehlt, was sich leider auch darin zeigt, dass wir sehr viele Tore und einige deutliche Niederlagen kassiert haben. Wenn ich da zum Beispiel an das letzte Spiel vor dem Abbruch der Liga denke, dann gleicht das eher einem Tennisergebnis." Konkret meint Fitzbauer damit das 3:6 gegen Columbia. Zusammengefasst überwiege aber doch das Postive, die Art und Weise wie seine Mannschaft teilweise Fußball gespielt hat, habe ihm sehr gut gefallen. Nichts desto trotz warn Fitzbauer vor übertriebener Euphorie. "Wir haben erst 11 Spiele absolviert. Es handelt sich hier um eine Momentaufnahme, wir haben noch viel Arbeit vor uns." 

Suche nach Konstanz und Kontinuität

Das primäre Ziel für das Frühjahr sei, die Mannschaft sukzessive weiter zu entwickeln und zu verbessern. "Das Ziel ist natürlich immer, dass sich jeder Spieler verbessert, wir als Mannschaft konstanter werden und wieder einen Schritt in der Entwicklung nach vorne machen." Einen Beitrg dazu sollen auch die drei Neuerwerbungen, die im Winter verpflichtet wurden, leisten. Mit Alexander Feusthuber vom LAC, Adrian Klos von Marchegg und Anton Popov von Sieghartskirchen konnte man auch reichlich Routine nach Kagran holen, was aber laut Fitzbauer eher Zufall sei. "Bei mir gibt es keine alten oder jungen Spieler, jeder wird nach Leistung beurteilt. Ein 18-jähriger Bursche kann genauso gut Stabilität in eine Mannschaft brigen, wie ein 35-Jähriger. Das ist in erster Linie eine Frage der Qualität."

Fußball im Zusammenhang mit Corona zweitrangig

Natürlich seien alle Spieler bereits hungrig und wollen endlich wieder Fußball spielen. Es sei auch klar, dass die Maßnahmen junge Sportler hart treffen. Zu "raunzen" sei für Fitzbauer aber der falsche Weg. "Es gibt Menschen, die Lokale betreiben, für die ist die aktuelle Situation existenzbedrohend. Da hängen Familienschicksale dran. Ob wir nun ein paar Wochen früher oder später mit dem Training starten können, ist so gesehen zweitrangig." zeigt sich Fitzbauer demütig. Die Öffnung der Skipisten und Eislaufplätze sei hingegen blanker Hohn. "Da ist die Verhältnismäßigkeit nicht gegeben. Fußball spielen im Freien ist untersagt, Massenaufläufe beim Skifahren und Eislaufen werden aber geduldet." ärgert sich Fitzbauer.

Langfristiges Ziel Wiener Stadtliga

Grundsätzlich wolle man einen Schritt nach dem anderen setzen. Im Frühjahr soll eine Leistungssteigerung erkennbar sein. "Wir wussten vor der Saison, dass wir nicht um den Meistertitel mitspielen werden, das wäre vermessen. Langfristig hat der Verein aber sehr wohl das Ziel, nach etlichen Jahren der Abstinenz wieder in die höchste Spielklasse Wiens aufzusteigen." Der Verein werde aber sicherlich keine Harakiri-Aktionen starten. "Wir wollen uns step by step mit Hirn, Hausverstand und  guter und ehrlicher Arbeit weiterentwickeln und verbessern." so Fitzbauer. Für den Verein wäre es sicher toll, das 100-jährige Bestehen 2026 in der Wiener Stadtliga zu feiern. Bis dahin hat man ja noch 5 Jahre Zeit.

 

Alexander Kögler

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