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Kaderbreite brachte Hellas Kagran Herbsterfolge!

"Im Vergleich zu den Vorsaisonen haben wir in der Kaderbreite zulegen können und deshalb auch keinen Abfall verzeichnet, wenn Spieler von der Bank gekommen sind. Der Trainer des FC Hellas Kagran, Kristian Fitzbauer, blickt auf eine zufriedenstellende Herbstsaion 2021 zurück. Platz 6 in der Tabelle und nur 2 Niederlagen in 14 Spielen zeugen von einer klaren Leistungssteigerung im Vergleich zur Vorsaison. Dass man dabei allerdings immer wieder an das Leistungsmaximum gehen musste, sei laut Fitzbauer aber auch klar. 

Kontinuität braucht Zeit

"Letztes Jahr hatten wir einen super Angriff, dieses Jahr haben die Stürmer aufgrund von Verletzungen noch nicht einmal zusammengespielt. Trotzdem haben wir performen können. Das liegt auch an den jungen Spielern, die wir natürlich immer wieder einbauen mussten. Die Breite im Kader hat uns dabei sehr geholfen." Die Kontinuität brauche aber speziell bei einer jungen Mannschaft ihre Zeit. Um keinen Abfall zu erleben, musste das Team laut Fitzbauer auch nahe an ihrem Leistungsmaximum spielen. "Wenn wir unser Potential abgerufen haben, waren wir sehr schwer zu bespielen. Haben wir das nicht gemacht, waren wir eher leicht zu bespielen", so der Cheftrainer. Enge Spiele konnten so gewonnen werden, gleichzeitig wurden aber auch Punkte in Form von Unentschieden hergeschenkt. Trotzdem könne man mit dem Herbst selbstredend zufrieden sein. 

Saisonziel Top 5

Intern wurde das Saisonziel "Top 5" ausgegeben, was mit einer ähnlich starken Frühjahrssaison durchaus im Bereich des Möglichen liegt. Man wisse aber auch, dass die Favoriten auf die vorderen Plätze andere sind. "Man muss aber dazusagen, dass mit Ausnahme des FAC und Simmering alle Mannschaften auf einem ähnlichen Niveau agieren. Da können eigentlich alle ab dem 3. Platz mitspielen. Wichtig ist natürlich auch, wie die Coronasituation dann aussieht, wieviele Fälle ein Team hat usw."

Planung schwierig

Durch diese Unsicherheit sei natürlich auch eine längerfristige Planung bishin zum nächsten Sommer schwierig. Dieses Jahr habe das gut geklappt. Auch in Zukunft wollen man ein Verein mit Spielzeit für die Jugend sein. "Dadurch steigt der eigene Stellenwert bei anderen Vereinen natürlich auch, denn wir geben den Jungs schon früh die Möglichkeit sich zu beweisen. Das wissen dann natürlich auch die Spieler, die anfragen um bei uns spielen zu können." Erfahrung sammeln und dann den nächsten Schritt zu machen sei dabei sehr wichtig.

Trainingsstart mit aktuellem Kader

Ob neue Spieler dazustoßen würden, wisse man zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht. "Wir werden versuchen den einen oder anderen Spieler, der uns weiterbringt, zu verpflichten. Im Winter ist das aber auch nicht immer einfach. Außerdem ist wichtig, dass die vorhandenen Akteure ihre Leistung bringen. Da gibt es vom 40-Jährigen Roman Flandorfer bis zum 16-jährigen Oliver Bauregger ein weites Spektrum. Alter spielt aber in meinen Augen ohnehin keine Rolle, solange die Performance passt", so Fitzbauer. Zum voraussichtlichen Trainingsstart am 10. Jänner werde aber mit dem aktuellen Kader geplant.

 

MW