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Simmering dreht Spiel gegen 1210 Wien

6 gelbe Karten, 7 Tore, ein 2-Tore Vorsprung für die Gäste und ein Last-Minute Sieg für die Simmeringer. Den 75 Zusehern auf der Simmeringer Had wurde in diesem Spiel der 9. Runde in der 2. Landesliga zwischen dem 1.Simmeringer SC und 1210 Wien einiges geboten. Die Simmeringer wollten nach der Niederlage in der Vorwoche beim NAC mit einem Sieg den Anschluss am Spitzenfeld wahren, für 1210 Wien hingegen ging es darum, sich im Mittelfeld der Tabelle festzusetzen.

So viel sich die Simmeringer auch für das Spiel vorgenommen hatten, so wenig wollte in der 1. Halbzeit gelingen. Das Simmeringer Spiel war geprägt von technischen Fehlern, vielen Ballverlusten und Abspielfehlern. Die Gäste waren in der 1. Halbzeit die bessere Mannschaft und gingen auch nach einem schnellen Umschaltspiel durch Goalgetter Mohamed Doumbia verdient in Führung. Den führenden der Toschützenliste bekamen die Simmeringer über das ganze Spiel nicht unter Kontrolle. Nur 8 Minuten später erhöhten die Floridsdorfer sogar auf 2:0. Erneut zeichneten sich die Gäste durch ihr starkes Umschaltspiel aus. Samuel Rios erzielte aus einem Konter das 2:0.  Die Simmeringer konten sich in der 1. Halbzeit keine einzige Torchance herausspielen und mussten froh sein, nur 0:2 zurück zu liegen.

Beherzte Leistung in Halbzeit 2 bringt die Wende

Doch die Simmeringer gaben nicht auf und zeigten sich in der 2. Halbzeit von einer komplett anderen Seite. Simmering-Coach Norbert Barisits brachte in der Pause, nachdem er in der ersten Halbzeit schon 2 Mal verletzungsbedingt wechseln musste, erneut 2 frische Kräfte. Die Simmeringer setzten nun alles auf eine Karte und agierten mit drei Sturmspitzen. In der 56. Minute wurde der Mut auch erstmals belohnt. Der eingewechselte Milorad Adamovic verkürzte nach einer Hereingabe von Michal Vlcek auf 1:2. Wie ein Stich ins Herz traf die Simmeringer das 1:3 in der 62. Minute, also just in einer Zeit, in der der Ausgleich der Simmeringer nur eine Frage der Zeit zu sein schien. Die Simmeringer brachten einmal mehr Mohamed Doumbia nicht unter Kontrolle, der auf der linken Seite auf und davon war und ideal seinen Kollegen Emmanuel Kande in der Mitte bediente, der das 1:3 erzielte. Doch die Simmeringer gaben nicht auf, kämpften weiter und wurden für ihren Aufwand auch belohnt. In der 69. Minute erzielte Nikola Frljuzec nach einem Pass von der Seite das 2:3. Nun roltle ein Simmeringer Angriff nach dem anderen auf das Floridsdorfer Tor. In der 85. Minute erzielte Dino Halilovic nach einem Eckball das 3:3. Doch die Heimischen gaben sich mit dem Punkt nicht zufrieden, wollten unbedingt den Sieg einfahren. Tatsächlich kamen die Simmeringer in der 90. MInute noch auf die Siegerstraße. Nach einer Flanke von Michal Vlcek in der 90. Minute war Julian Hirschbeck mit dem Kopf zur Stelle und sorgte für die Entscheidung zugunsten der Simmeringer. Ein Sieg, der vor allem der guten körperlichen Verfassung und der mentalen Stärke der Simmeringer geschuldet ist.

Norbert Barisits: (Trainer 1. Simmeringer SC):

"Wir haben heute zwei völlig unterschiedliche Halbzeiten gesehen. Die 1. Halbzeit war unsererseits unterirdisch, die zweite Halbzeit hingegen war Weltklasse. Wir haben in der 2. Halbzeit alles in die Waagschale geworfen und wurden letztendlich dafür belohnt. Ein verrücktes Spiel mit einem Happy End für uns."

 

Die Besten:
Simmering: Dejan Slamarski (RM), Milorad Adamovic, Julian Hirschbeck (beide Stürmer), Nikola Frljuzec (Hängende Spitze)

1210 Wien: Mohamed Doumbia (Stürmer - überragend)

 

Alexander Kögler