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6:4 gegen KSV Siemens - Rapid Oberlaa startet mit Schützenfest in neue Saison!

Für den FC A11 R. Oberlaa war die vergangene, ohnehin schon von Corona beeinträchtigte, Saison, eine sportliche Talfahrt. Mit Platz 15 und nur 9 Punkten aus 15 Spielen, lief man den eigenen Ansprüchen meilenweit hinterher, hatte Glück nur aufgrund der Tatsache, dass es keinen Absteiger gab, nicht in den Abstiegskampf gezogen zu werden. Das soll sich diese Saison ändern und ein erster Schritt wurde dieses Wochenende getan. Im ersten Bewerbsspiel der Saison 2021/22 traf man auswärts auf den KSV Siemens Großfeld. In einer temporeichen und richtig spektakulären Begegnung fielen nicht weniger als 10 Treffer. Die Gäste mit Trainer Peter Weingartmann siegten nach teilweise schon deutlichen Führungen mit 6:4.

Klare Angelegenheit

Halbzeit eins wurde in Summe zu einer klaren Angelegenheit für die Gäste aus dem 10. Wiener Gemeindebezirk. Schon nach 10 Minuten konnte man nach einem gelungenen Angriff durch Tobias Steiner mit 1:0 in Führung gehen (10.). In dieser Tonart ging es weiter, KSV Siemens hatte in dieser Phase nur wenig entgegenzuwirken. Die Folge war das 2:0 - Bane Bondokic konnte nach etwas mehr als 20 Minuten erhöhen (23.). Langsam fanden sich die Hausherren ein wenig, versuchten ebenfalls zum Spiel beizutragen. Es entwickelte sich eine spannende Partie, mit vielen Zweikämpfen im Mittelfeld und schnellen Spielzügen. Kurz vor der Pause gab es zweimal Straßstoß: zunächst verwandelte Alexander Ertl einen Foulelfmeter für die Gäste (37.). Nur 120 Sekunden später und quasi im Gegenzug konnte auch die Truppe von KSV-Coach Giorgi Bidzinahsvili, durch Markus Juricek, ebenfalls vom Punkt, erstmals anschreiben (39.). Mit diesem Zwischenstand und wieder hoffnungsvolleren Hausherren, ging es in die Kabine.

Hoffnung nur von kurzer Dauer

Juricek war nach der Pause auch jener, der nur 10 Minuten nach Wiederanpfiff für richtig Spannung im Spiel sorgte und die knapp 80 Zuseher auf eine erfolgreiche Aufholjagd hoffen ließen (55.). Eine Hoffnung die nach einer Stunde jedoch einen deutlichen Dämpfer erhielt, als Oberlaa-Akteur Ertl mit seinem zweiten Treffer nach einem schnellen Angriff auf 4:2 stellte (60.). Das 5:2 nach knapp 70 Minuten durch Tobias Steiner, der ebenso wie Ertl und auf der Gegenseite Juricek einen Doppelpack markierte, war dann die vermeintliche Vorentscheidung (71.).

Aufholjagd zu wenig

Doch Siemens gab nicht auf, die Bidzinahsvili-Elf legte eine couragierte Leistung an den Tag, glaubte weiterhin an ihre Chance. Und sie sollte sie auch bekommen, nach einem Doppelschlag durch Yusuf Günes und Rodi Al Muhammad (75., 78.), stand es plötzlich nur mehr 4:5 aus Sicht der Hausherren, das ganz große Comeback kündigte sich an. Doch es sollte nicht mehr kommen, auch weil Dejan Bogdanic nur vier Minuten später das halbe Dutzend für seine Mannschaft voll machte (82.). Damit war der Widerstand endgültig gebrochen und die Gäste fuhren mit ersten 3 Punkten wieder nach Hause.

 

Torfolge: 0:1 Tobias Steiner (10.), 0:2 Bane Bondokic (23.), 0:3 Alexander Ertl (37. - Elfmeter), 1:3 Markus Juricek (39. - Elfmeter), 2:3 Markus Juricek (55.), 2:4 Alexander Ertl (60.), 2:5 Tobias Fischer (71.), 3:5 Yusuf Günes (75.), 4:5 Rodi Al Muhammad (78.), 4:6 Dejan Bogdanic (82.)

 

Die Besten:

KSV Siemens: Markus Juricek (LM)

R.Oberlaa: Tobias Fischer (LM), Alexander Ertl (MIT)

 

MW

 

 

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