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Trotz Unterzahl: Penzing siegt deutlich bei Schönbrunn

Der SC Red Star Penzing knüpfte an die Erfolge der vergangenen Wochen an und fuhr in der 2. Landesliga den fünften Sieg in Serie ein. Am Sonntagnachmittag setzte er sich bei der Sportunion Schönbrunn deutlich mit 3:0 durch. Damit bleibt das Team von Chefcoach Klemens Messner dem Spitzenreiter 1. Simmeringer SC dicht auf den Fersen und hält den Rückstand von lediglich drei Punkten.

 

Fußballerische Magerkost

Mit hohem fußballerischem Niveau konnte die Partie nicht überzeugen. Von beiden Mannschaften hat man in dieser Saison schon deutlich bessere Leistungen gesehen. Die erste Halbzeit war ziemlich ereignisarm. Schönbrunn fand selten den Weg ins Angriffsdrittel, auch von Penzing war in der Offensive nicht allzu viel zu sehen gewesen. Es sah ganz danach aus, als würde es torlos in die Kabinen gehen, doch in der 44. Minute rappelte es dann doch noch. Nach einem tollen hohen Zuspiel von Dominik Kisistok nahm Roman Sturzeis den Ball klasse an sowie mit und netzte eiskalt zum 1:0 ein.

Red Star mit zehn Mann stärker

Kurz nach dem Seitenwechsel dezimierten sich die Gäste selbst. Thomas Tammer sah auf Höhe der Mittellinie als letzter Mann wegen einer Notbremse Rot. Den Schönbrunnern spielte der Platzverweis allerdings nicht in die Karten. Penzing ließ sich von diesem nicht verunsichern und stellte nach acht Minuten in Unterzahl auf 2:0. Wieder assistierte Kisistok, wieder traf Sturzeis. Letzterer ließ an diesem Tag aber auch einige gute Möglichkeiten liegen. Trotz einem Mann weniger erarbeiteten sich die Gäste in der zweiten Halbzeit dicke Chancen, von denen sie jedoch nicht allzu viele nützten. Die Sportunion blieb enorm ungefährlich und war größtenteils mit der Arbeit gegen den Ball beschäftigt. In der Schlussphase machte Red Star den Deckel drauf. Philipp Königstein fand in der 83. Minute Luca Kreuzer, der Keeper Moritz Ehlmaier überwand und den 3:0-Endstand markierte. Bei Schönbrunn stand insgesamt lediglich ein abgefälschter Schuss aus etwa 25 Metern auf der Habenseite. Wichtig sind die drei Punkte für Red Star Penzing allemal, um weiterhin ernsthaft im Meisterschaftsrennen mitzumischen darf allerdings nicht an die Leistung vom Sonntagnachmittag angeknüpft und sich nicht vom Ergebnis geblendet lassen werden.

Stimmen zum Spiel:

Daniel Steiner (Spieler & Co-Trainer Sportunion Schönbrunn): "Die Rote Karte hat sich nicht positiv für uns ausgewirkt - im Gegenteil."

Klemens Messner (Trainer SC Red Star Penzing): "Ganz, ganz schlechter Fußball. Das war wirklich ganz schlecht von beiden Seiten."

Der Beste:

SC Red Star Penzing: Dominik Kisistok