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SC Retz unterliegt im Elferkrimi

Im Duell retzdes Ost-Ligisten SC Retz gegen den SK Vorwärts Steyr, seines Zeichens Aufsteiger in die Regionalliga Mitte, standen einander zwei Mannschaften gegenüber, die sich einen langen und intensiven Pokalfight liefern sollten. Dieses in Niederösterreich ausgetragene Spiel ließ wirklich niemanden kalt und war an Spannung wohl kaum zu überbieten. Am Ende setzte sich der Aufsteiger und Kultklub aus Oberösterreich mit 4:2 nach Elfmeterschießen durch. Der SC Retz hatte es kurz zuvor verabsäumt, die Entscheidung in der regulären Spielzeit herbeizuführen.

Unterstützt von vielen Steyrer Schlachtenbummlern reiste SK Vorwärts zum Erstrundenmatch ins knapp 5.000 Einwohner zählende Retz nach Niederösterreich. Die insgesamt gut 500 Zuschauer im malerischen Weinviertel sollten ihr Kommen, soviel sei vorweggenommen, jedenfalls nicht bereut haben. Zu Beginn des Spiels entwickelte sich ein offener Schlagabtausch zweier zirka gleich starker Mannschaften.
Das Abtasten zu Beginn wurde schließlich Mitte der ersten Halbzeit durch ein leichtes Powerplay der Heimischen abgelöst. Der SC Retz erarbeitete sich eine leichte optische Überlegenheit, ohne aber richtig zwingend zu werden. Zu gut standen die Gäste aus Oberösterreich, die den Gegner geschickt in Schach halten konnten. Da beide Teams nicht mehr als Halbchancen kreieren konnten, ging es nach einem intensiven ersten Beschnuppern schließlich mit einem 0:0 in die Katakomben.

Retz verabsäumte Entscheidung in regulärer Spielzeit

In der zweiten Halbzeit präsentierte sich den Zuschauern in Retz ein beinahe identisches Bild des Spielgeschehens. Ein eher durchschnittliches Cupmatch lebte ausschließlich von seiner Spannung, beide Mannschaften geizten weiterhin mit Torchancen beziehungsweise klaren Angriffsversuchen. Letztere wurden stets durch die gut eingestellten Abwehrriegel beider Teams im Keim erstickt. Wenn Orosz und Co. einmal durchkamen, wurde das Ziel doch eindeutig verfehlt. Die größte Chance dieses Spiels hatte jedenfalls der SC Retz zu verbuchen. Zehn Minuten vor Schluss hatte der Tscheche Gregor Kovac Pech als er nach idealem Zuspiel vom Slowaken Milan Krempasky nur die Latte traf. Der SC Retz hätte mit diesem verhinderten "Lucky punch" den Aufstieg in die zweite Runde perfekt machen können.

Peham und Großalber wurden zu Helden

Somit ging dieses Cupmatch in die Verlängerung. Analog zur regulären Spielzeit passierte relativ wenig. Weil unter anderem Rexhe Bytyci zu ungenau Maß nahm, folgte was folgen musste, das Elfmeterschießen. Nachdem der Steyrer Alexander Danninger verwerten konnte, scheiterte Retz´ Jürgen Suttner am Aluminium. Vorteil Vorwärts! Nachdem Bytyci und Duvnjak für Vorwärts sowie Ledenig und Christ für Retz verwandelten, stand Gergely Füzfa zum Elfmeter bereit. Er trat an - und scheiterte am Kapitän im Tor der Weinviertler, Bernhard Schuch. Da nun aber Weber auf Seiten der Niederösterreicher scheiterte und Peham die Nerven behielt, war am Ende der Jubel bei den Anhängern des SK Vorwärts Steyr grenzenlos. Durch diesen Sieg in diesem packenden Elferkrimi sicherten sich die Oberösterreicher ihr Ticket für die zweite Runde im ÖFB-Cup.
 
Werner Mischling, (Sektionsleiter SC Retz):
"Es war eine sehr offene Partie, jeder hat seine Chancen gehabt. Wir fanden in der 82. Minute einen Tausender vor, der muss einfach drinnen sein. Wir haben dann schließlich mit 2:4 im Elfmeterschießen verloren, leider, das ist schade aber so kann ein Elfmeterschießen halt sein."
 
von Peter Öfferlbauer

 

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