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Neulengbacher Kickerinnen holen drei Punkte in Innsbruck

Die ÖFB-Frauenliga erlebt an der Tabellenspitze aktuell ein Duell zwischen dem NÖ-SV Neulengbach Pflegeheim Beer und dem ASV Simacek Spratzern. Der NÖ-SV Neulengabch Pflegeheim Beer musste in der siebenten Runde der Meisterschaft zum FC Wacker Innsbruck. Die derzeit wohl stärkste Frauenfußballmannschaft Österreichs zeigte auch in Innsbruck ihre Klasse. Die Kickerinnen aus Neulengbach setzten sich ungefährdet mit 5:2 durch.

 

Maria Gstöttner – vier Tore in 32 Minuten

Von der ersten Minute an übernehmen die Neulengbacher Damen die Kontrolle über das Spiel. Technisch ausgezeichnet und auch mit dem notwendigen kämpferischen Einsatz bringt Maria Gstöttner die Gäste in der 10. Minute in Führung. Maria Gstöttner schafft in weiterer Folge einen beeindruckenden Hattrick binnen 20 Minuten, auch kein alltägliches Ereignis im Spitzenfußball. In der 13. und in der 20. Minute kann sie abermals den Ball im Tor der Innsbrucker unterbringen und sorgt damit bereits für eine Vorentscheidung in diesem Spiel. Dieser Hattrick reicht der Maria aber noch nicht ganz und deswegen wird es zwei Minuten später gar ein „Vierling“, das 4:0 für Neulengbach demonstriert die große Überlegenheit der Neulengbacher Kickerinnen auch am Scoreboard. Nach diesen furiosen ersten dreißig Minuten nehmen sich allerdings die Neulengbacher Damen etwas zurück und Innsbruck kann phasenweise gut mithalten. In der 39. Minute schießt Nicole Billa ein Tor für Innsbruck und holt damit ein Tor auf. Mit einem Stand von 1:4 geht es in die Pause.

Spiel verliert an Klasse

Nach einer sehr guten ersten Hälfte flaut das Spiel in der zweiten Hälfte etwas ab. Die Neulengbacher Kickerinnen können Spannung und Konzentration nicht mehr aufrecht erhalten. Trotzdem besteht zu keiner Zeit ein Zweifel daran, dass sich die Gäste die drei Punkte holen werden. In der 63. Minute schlägt Maria Gstöttner zum fünften Mal zu und übernimmt damit auch die Führung in der Torschützenliste der ÖFB Frauenliga. Sandra Hausberger kann in der 80. Minute auf 2:5 verkürzen, die Neulengacher Mannschaft spielt den Sieg aber sicher nach Hause. Obwohl Neulengbach der erklärte Favorit für die laufende Meisterschaft ist, halten die Kickerinnen vom ASV Simacek Spratzern bislang mit und liegen punktegleich an zweiter Stelle der Tabelle. Vier Punkte hinter den beiden liegt der FC HOCO Südburgenland. Damit bleibt die Meisterschaft spannend und für die Weiterenwticklung des österreichischen Frauenfußballs ist starke und ausgeglichene Konkurrenz im eigenen Land enorm wichtig.


Dipl. Päd. Robert Martini, Trainer FC Wacker Innsbruck:

„Zu Beginn hat man den Klasseunterschied beider Mannschaften ganz deutlich gemerkt, anschließend war die Partie ausgeglichener. Neulengabch hat einfach die besseren Einzelspielerinnen und nicht ganz ernst gemeint könnte man ja sagen, dass wir die letzten 60 Minuten des Spiels gewonnen haben. Bei meiner Mannschaft waren Arbresha Jahaj und Melanie Fischer die Besten.“

Dr. Hannes Uhlig, Trainer NÖ-SV Neulengbach Pflegeheim Beer:

„Wir waren speziell in den ersten 30 Minute sehr gut – vor allem offensiv. Vier ganz tolle Tore sind uns gelungen – dann hat aber ein wenig die Spannung nachgelassen und die Konzentration – das Spiel wurde dann eher durchschnittlich. Trotzdem ein ungefährdeter Sieg meiner Mannschaft."

von Josef Krainer



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