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Herbstbilanz FC St. Veit Frauen Kärnten

altNatürlich hat auch in der ÖFB-Frauenliga die Winterpause begonnen und so konnten wir Harald Wabnig, Verantwortlicher des FC St. Veit Frauen Kärnten, befragen, wie man denn in der Herzogstadt mit der bisherigen Saison zufrieden ist. St. Veit belegt den sechsten Platz in der Liga. Außerdem wollten wir wissen, wo es eventuell noch Handlungsbedarf gäbe und wie die Zielsetzung für die restliche Saison aussieht. 

 

Rückblick auf die Hinrunde

Der Start lief für die Frauenmannschaft aus St. Veit nicht sehr gut, denn man musste gleich eine Heimniederlage gegen den jetzigen Tabellenführer NÖ-SV Neulengbach Pflegeheim Beer hinnehmen. Danach konnte man vor eigenem Publikum einen Sieg feiern, Konkurrent war diesmal Union Kleinmünchen. In der restlichen Saison kam man noch auf drei Unentschieden und einen Sieg gegen SG FC Bergheim/USK Hof.

Besonders hadert man, so Wabnig, mit den Unentschieden, weil man die eine oder andere Partie doch gewinnen hätte können. Auch im letzten Spiel gegen den Tabellendritten FC Südburgenland musste man die Heimreise ohne Punkte antreten, obwohl sich die Mannschaft gut geschlagen hat. Insgesamt sei man aber mit der Saison durchaus zufrieden, denn das primäre Ziel zu Beginn der Meisterschaft war der Klassenerhalt. St. Veit spielt nur mit einheimischen Spielerinnen, auf die Verpflichtung von Legionärinnen verzichtet man und so ist momentan nicht mehr möglich, meint Wabnig. Des Weiteren betont er, dass man mit einer der jüngsten Teams in der Liga spiele und so braucht die Mannschaft einfach noch etwas Zeit, um zu reifen.

Frauenfußball tut sich in Kärnten schwer

Wabnig betont, dass es in Kärnten besonders schwer ist, eine Damenmannschaft aufzubauen, deshalb tut man sich auch so schwer. Es fehlen vor allem die finanziellen Mittel, nicht nur vom Verband oder dem Land, auch die Sponsorensuche gestaltet sich sehr schwierig. So kann man den Spielerinnen nicht einmal eine Punkteprämie bezahlen, nur für das Training zahlt man ein Sportgeld. Trotzdem oder gerade deshalb ist der Zusammenhalt im Team extrem gut, aber Wabnig betont, dass es immer ein Kampf ums Überleben ist. Der Frauenfußball steckt also im südlichen Bundesland Österreichs noch in den Kinderschuhen und da sieht der Verantwortliche aus St. Veit großen Handlungsbedarf.

Einheimische Spielerinnen sollen das Team verstärken

Sollte man die eine oder andere Verstärkung im Winter holen, wird es sich sicherlich um einheimische Kickerinnen handeln, auch aus der zweiten Mannschaft, die in der Kärntner Liga spielt, könnten Spielerinnen zur Kampfmannschaft stoßen. Das größte Manko gibt es laut Wabnig im Sturm, aber man wird sehen, ob sich in diesem Bereich etwas ergeben wird.

Ziel für die Rückrunde

Die Frauen aus St. Veit wollen vor allen Dingen die eine oder andere Mannschaft ärgern, man will den Weg weitergehen bis zum Sommer und vor allem in der Bundesliga bleiben. Sollten dann noch zwei oder drei Spielerinnen kommen, die das Team verstärken können, ist es durchaus möglich, dass man in der kommenden Saison noch weiter vorne dabei ist. Interessant ist laut Wabnig, dass nächstes Jahr bereits der Tabellenzweite in der Champions League mitspielen darf und so wird das wohl das Ziel für die Saison 2012/13 für die Spielerinnen des FC St. Veit sein.

 

FACTS

Platzierung: 6

Punkte: 9

Torverhältnis: 14:16

bester Torschütze: Nicole Descovich, Marlies Hanschitz (drei Tore)

Heimspiele (Sieg - Unentschieden - Niederlage): 2 - 2 - 1

Auswärtsspiele: 0 - 1 - 3

höchster Sieg: 4:1 gegen Kleinmünchen

höchste Niederlage: 1:3 gegen Neulengbach

Kartenstatistik: keine rote Karte, keine gelb-rote Karte

unterhaus.at bedankt sich für das interessante Gespräch.

 

von Almut Smoliner

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