Ankerbrot sieht Aufstiegsmöglichkeit von Konkurrenten abhängig!

"Wir schauen weiterhin von Spiel zu Spiel und wollen da das Beste herausholen. Wenn TWL Elektra aber Meister werden will, dann werden sie auch Meister." Für Zenri Deari, Trainer des KSV Ankerbrot Monte Laa, liegen die heurigen Chancen auf einen möglichen Aufstieg nicht ausschließlich an der eigenen Performance. Er zieht jedoch nach der Herbstsaison eine sehr zufriedenstellende Bilanz. Nach nur einer Niederlage in 15 Spielen (inkl. Cup-Spielen) sieht Deari die Zwischenziele voll erfüllt. Nicht nur jene der Mannschaft, sondern auch seine persönlichen, wie er mir im Gespräch verraten hat.

Zufriedenstellendes Premierenjahr

Für den 35-jährigen Deari ist 2022 das Premierenjahr als Trainer gewesen, sehr zufrieden kann er diesbezüglich Bilanz ziehen. "Es war eine sehr lehrreiche Zeit. Ich muss aber sagen, und da möchte ich mich natürlich auch bei meiner Mannschaft bedanken, wenn es so erfolgreich weitergeht, kann ich mich natürlich nicht beschweren." Er gestehe sich selber natürlich den einen oder anderen Fehler ein, den er auch aufgrund noch mangelnder Erfahrung gemacht hatte, doch das Learning eines jeden Tages sei unermesslich.

Sportlich lief es für den Verein in der Herbstsaison sehr erfolgreich. Mit 31 Zählern aus 13 Spielen holte man nur 3 Punkte weniger als Tabellenführer TWL Elektra 1B. Für Deari aber ohnehin nur eine Randerscheinung, denn er weiß um die Möglichkeiten der Nachwuchsmannschaft des Regionalligisten. "So ehrlich müssen wir sein. Wenn TWL Elektra aufsteigen möchte, dann können sie das auch, weil jederzeit Spieler aus der KM aushelfen können. Das ist nun einmal so, wir können das nur so hinnehmen und weiterhin unser Bestes geben." Wichtig sei, dass man im Herbst in keinem Spiel chancenlos gewesen sei. Das sieht der Coach als positiven Aspekt für die Zukunft. 

"Tu mir schwer zu meckern"

Verbesserungspotential gebe es zwar immer, "aber wirklich meckern kann ich natürlich nicht. Wir haben fast die beste Offensive und die beste Defensive." Wichtig sei für Deari aber, dass man in der Hintermannschaft noch sicherer stehe und erst gar nicht die Gegentore bekomme. "So hast du die Spiele natürlich auch mehr unter Kontrolle." 

Die Zielsetzung sei eher kurz- als langfristig. "Wir schauen weiterhin von Spiel zu Spiel und wollen da das Beste herausholen." Entsprechend sei auch die Kaderplanung. Man wolle dem einen oder anderen Spieler keine Steine in den Weg legen, sollte dieser nach mehr Spielzeit suchen. "In der Liga reichen 15 Spieler, weil auch ich und unser Obmann Arijeton Ziba als Spieler noch einspringen können." 

Hallentraining mit Spaß- und Trainingsfaktor

Das Training beginne am 16. Jänner, "wir haben aber durchgehend trainiert. Zweimal die Woche treffen wir uns in der Halle, kicken dort. Das macht Spaß und die Jungs bleiben auch im Saft."

 

MW