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SC Mannswörth - Kein Erfolgsdruck nach Umbruch!

Die Saison 2018/2019 der Wiener Stadtliga war für den niederösterreichischen Fußballclub SC Mannswörth eine der erfolgreichsten in den letzten Jahren. Mit dem 4. Platz überraschte man nicht nur die Ligakonkurrenten und eigenen Fans, sondern in einem gewissen Maß auch sich selbst. Die sehr starken Leistungen wecken natürlich Begehrlichkeiten und so stand in der Sommerpause ein mittelschwerer Kaderumbruch ins Haus. Wie die zahlreichen Abgänge kompensiert werden konnten und warum man die Ziele auf Seiten des Vereins bewusst niedriger ansetzt, verriet mir Cheftrainer Wolfgang Prochaska.

Weg der Jugend!

"Das war natürlich eine sehr starke letzte Saison von uns." Mannswörth-Trainer Wolfgang Prochaska erinnert sich gerne zurück an die letzte Spielzeit. Mit ganzen 50 Punkten lag man schlussendlich nur einen Punkt vor der SV Wienerberg auf dem vierten Platz, jedoch auch nur einen Zähler hinter Austria XIII Auhof Center und dem dritten Rang. "Wir haben beinahe die ganze Saison unser gesamtes Potential ausgeschöpft und einige knappe Spiele für uns entscheiden können." Dass die finanziellen Mittel im Verein beschränkt sind, ist dem 51-jährigen bewusst. "Mit den großen, finanzstarken Clubs können wir natürlich nicht mithalten, das war uns jedoch immer klar. Wir wollen aus unseren Möglichkeiten das Beste herausholen und uns stetig verbessern." Der Kader wurde nach zahlreichen Abgängen mit jungen Spielern wieder aufgefüllt. "Wir wollen klar den Weg der Jugend einschlagen." Toptorschütze Andreas Buger konnte jedoch gehalten werden und geht als Kapitän in die neue Saison. 

"Wie eine große Familie!"

Ziel ist es ganz klar nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben. "Das ist ein realistisches Ziel und sollte mit diesem Kader auch kein Problem sein. Im Idealfall landen wir unter den Top 10, ein gesicherter Mittelfeldplatz wäre jedoch schön", wünscht sich Prohaska von der kommenden Saison. "Klar nehmen wir alles was besser ist, wir müssen jedoch die Kirche im Dorf lassen. Nach einem derartigen Umbruch braucht die Mannschaft, in der viele U18-Spieler sind, etwas Zeit um sich aneinander gewöhnen. Die Vorbereitungszeit war jedoch schon sehr vielversprechend", ist man von Seiten des Trainerteams sehr erfreut. Generell bezeichnet Wolfgang Prochaska den ganzen Verein wie eine ganz große Familie. "Es ist schön wie alle, vom Vorstand und Präsidenten bis zu jedem einzelnen Spieler, zusammenhalten und stets das Wohl des Vereins im Auge behalten." Auch wenn nicht alles aufgrund von Einsparungen zur Verfügung gestellt werden kann, fehlt es nicht an perfekten Trainingsbedingungen. Von einem perfekten Rasen bis hin zu neuen Bällen kann man den Mannschaften alles bieten. Und wenn dann doch etwas fehlt, macht Not erfinderisch. "Um den Spielern bei den heißen Sommertemperaturen ein Eisbad bieten zu können, wurden kurzerhand Fässer mit Wasser und Eiswürfeln befüllt und so war die Abkühlung perfekt. Es zieht wirklich jeder voll mit. Wenn wir das in die neue Saison mitnehmen können, bin ich optimistisch, dass wir wieder schöne Erfolge feiern können."

 

Marco Wiedermann

 

 

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