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SV Donau - Mit jungem Elan zum Erfolg!

"Wenn du in Österreich erst auf die Jugend setzt, wenn eine außerordentliche Situation wie Corona geschieht, dann frag ich mich schon was du in den letzten Jahren gemacht hast." Mit diesen markanten Worten lässt SV-Donau-Obmann und Cheftrainer Nermin Jusic aufhorchen. Beim Wiener Stadtligisten setzt man seit längerem schon auf den "Weg der Jugend" und auch vor der neuen Saison hat man sich erneut auf diesen Weg eingeschworen. Wie man die Coronazeit hinter sich gebracht hat, warum langfristige Ziele eklatant wichtig sind und was er am österreichischen Fußball kritisiert, hat er mir im Gespräch verraten.

Gute Vorbereitung als Schlüssel zum Erfolg!

"Die Zeit des Lockdowns war für unser Team keine Zeit sich auf die faule Haut zu legen - ganz im Gegenteil. Unsere Mannschaft hat durch ein gezieltes Hometraining wenig bis nichts an seiner Fitness verloren. Auch danach haben wir voll losgelegt, seit der Erlaubnis der Behörden für Kleingruppentraining auch 2 bis 3 Mal die Woche trainiert und zusätzlich auch noch Konditionstraining eingebaut. Jetzt haben sich die Spieler eine kurze Pause von 10 Tagen verdient und danach starten wir schon wieder mit dem individuellen Training zuhause ehe es am 20. Juli dann mit der Vorbereitung auf die neue Saison weitergeht", beschreibt Jusic den genauen Fahrplan der vergangenen und zukünftigen Wochen. Ein Kompliment spricht er dabei auch seinem Team aus. "Meine Jungs haben wirklich sehr brav gearbeitet und deshalb haben wir als Verein auch einen Teil der Entschädigungszahlungen geleistet, das haben sie sich verdient." 

Stammpersonal behalten!

Dass SV Donau bereits vergangene Saison sehr gut gespielt hat, hat dazu geführt, dass man viele Spieler von einem Verbleib überzeugen konnte und so das Stammpersonal auch in die neue Spielzeit mitgenommen werden kann. "Da hilft auch unser "Weg der Jugend" den wir seit Jahren eingeschlagen haben. Wir haben da andere Vereine als Vorbild herangezogen wie zB. Team Wiener Linien aus der Regionalliga, die einen wahnsinnig großen Nachwuchsbereich haben und so immer wieder junge Spieler in die Kampfmannschaft hochziehen können." 

Vereine müssen umdenken!

Dieser Punkt ist auch jener den er im österreichischen Fußball am meisten kritisiert. "Wenn du siehst wie wenige Chancen Eigenbauspieler teilweise bekommen und welches geringe Niveau die Spieler dann teilweise erreichen, weil einfach die Spielzeiten fehlen, dann muss einem das zu denken geben. Lediglich in Salzburg schafft man es regelmäßig hohes Niveau zu noch mehr Geld zu machen. Da muss ein Umdenken stattfinden. Es kann nicht sein, dass die Vereine erst auf die Jugend setzen wenn eine Situation wie Corona eintritt."

Hilfe durch Regierung notwendig!

Dass man die finanziellen Folgen der Krise einigermaßen gut überstanden hat, gibt Jusic zu. "Trotzdem wäre eine finanzielle Hilfe nicht schlecht, sogar notwendig. Wenn grundlegende Sachen wie Wasser, Strom und Miete übernommen werden würde, könnte uns das schon helfen." Als Ziel setzt man sich einen Platz zwischen 6 und 10, wobei die spielerische Entwicklung klar im Vordergrund steht. "Die Mannschaften vorne werden nur schwer zu ärgern sein, doch wir schauen ohnehin nur auf uns."

 

Zugänge: Boris Vukovic (DM - SV Gaflenz)

Abgänge: Marko Nikolic (ZM - Bruck/Leitha)

 

 

 

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