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SV Wienerberg - Wehmut in der Corona-Pause!

Die Herbstsaison der Wiener Stadtliga brachte so einige Überraschungen mit sich. Eine davon war mit Sicherheit der SV Wienerberg 1921, der nach elf Spielen auf einem beeindruckenden zweiten Platz liegt. Doch immer höher werdende Corona-Zahlen machten dem Verein einen Strich durch die Rechnung. Der Einstellung des Spielbetriebs begegneten die Favoritner zwar mit Enttäuschung, können die Entscheidung mittlerweile aber gewissermaßen nachvollziehen.

Sportverein im siebten Himmel!

Mit so einer Herbstsaison des SV Wienerberg hätten wohl die wenigsten gerechnet. Schließlich lag der Verein, vor Abbruch der vergangenen Saison, gerade mal auf dem 15. Platz. Doch neun Siege und nur zwei Niederlagen sprechen in dieser Saison eine andere Sprache und sind Zeugnis einer perfekt funktionierenden Symbiose zwischen Vereinsführung, Trainerteam und Spielern. Trainer Andreas Reisinger, der Teil des geglückten Umbruchs ist, spricht von einem „riesigen Klima in der Mannschaft“. Zudem siehter das Team vor allem im taktischen Bereich im Vorteil. Dieser sei „ausschlaggebend“ dafür, dass sie sich über die vergangenen Monate vorne halten konnten. Doch aufgrund der Corona-bedingten Pause der Liga, wurde der sensationelle Erfolgslauf vorerst beendet.

Art und Weise des Corona-Stopps ein „Kasperletheater“!

Dabei hatte sich der Verein doch an alle, von der Regierung vorgegebenen, Maßnahmen gehalten. So wurde die Mannschaft beispielsweise auf vier Kabinen aufgeteilt und die Spielersollten körperlichen Kontakt, wenn möglich, vermeiden. Doch dass von der Pause allerdings nur die unteren Ligen betroffen sind, stößt vor allem Trainer Reisinger negativ auf: „Wenn ich was mache, dann mache ich es richtig!“ Das Ganze wirke auf den ehemaligen Rapid-Spieler daher etwas wie ein „Kasperletheater“. Sektionsleiter Gerhard Saurer sieht die Situation unterdessen etwas nüchterner: „Aufgrund der Zahlen sind die Schutzmaßnahmen eine Notwendigkeit und an die müssen wir uns natürlich alle halten!“ Laut Saurer habe der Verein zudem wie alle anderen wirtschaftlich zu kämpfen. Die Regierung tue jedoch alles was sie kann und so haben auch sie bereits finanzielle Hilfe erhalten.

Licht am Ende des Tunnels?

Der SV Wienerberg versucht trotz der schwierigen Zeiten dran zu bleiben. Die Spieler erhielten vom Verein daher ein Heimprogramm. Dieses kann ein Mannschaftstraining natürlich bei weitem nicht ersetzen, weshalb sich der gesamte Verein bereits nach einem baldigen Wiederbeginn sehnt. Saurer zu den kommenden Monaten: „Wir haben bereits – vom Nachwuchs bis zur Kampfmannschaft – geplant, ab 7. Jänner wieder aufzumachen. Wir hoffen natürlich, dass das funktioniert, glauben allerdings nicht daran!“