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SV Donau arbeitet bereits an der Zukunft!

"Nachdem wir über ein knappes halbes Jahr hinweg "gejammert" haben keinen Fußball spielen zu können, ist es natürlich selbstverständlich, dass wir nun einen Neustart der Liga befürworten." Der Obmann des Wiener Stadtligisten SV Donau, Nermin Jusic, ist wie die restliche Liga pro einer Fortsetzung der Herbstmeisterschaft. Eine Herausforderung stelle die Situation aber nach wie vor dar, sowohl sportlich als auch finanziell. Trotzdem geht der Cheftrainer optimistisch in die nächsten Wochen und kann eine Rückkehr auf den Fußballplatz kaum mehr erwarten.

Ligafortsetzung große Erleicherung!

Für alle Vereine in der Liga sei es eine große Erleichterung und Freude, dass man ab Mitte Mai endlich wieder auf den Fußballplatz zurückkehren könne, so Jusic. "Nachdem wir uns monatelang in allen Ligen beschwert haben, dass wir doch endlich wieder spielen wollen, sind wir nun auch in der Pflicht einem möglichen Neustart positiv entgegenzusehen und auch entsprechend mitzuwirken. Das könnte man sonst niemandem vernünftig erklären." Das Mannschaftstraining soll ab 19. Mai starten, samt Testspielen. "Auch U18-Spieler werden integriert. Grundsätzlich bin ich auf den Fitnesszustand meiner Mannschaft sehr gespannt. Im Herbst hatten wir viele verletzte Spieler, zusätzlich auch noch welche die beim Bundesheer waren - ich erwarte mir durchaus eine qualitativ gute Truppe", so Jusic erwartungsfroh. Der Kader sei ohnehin schon nahezu fertiggeplant, eventuell wolle man in der Innenverteidigung noch nachrüsten.

Professionellere Vereinsbetreuung!

Die Gefahr ehrenamtliche Helfer oder junge Spieler durch die monatelange Pause aufgrund fehlender Motivation zu verlieren, besteht laut Jusic beim SV Donau nicht. "Trotzdem muss man bedenken, dass viele Helfer bereits in Pension sind und auch älter werden. Das wird immer schwerer, denn hauptberuflich kann man sich einen Betreuer für die Infrastruktur schwer leisten und als Nebenjob ist das zu viel Aufwand. Da wäre eine Unterstützung durch den Staat von Vorteil, das auf eine professionellere Ebene zu heben."

Zeitpunkt der Unterstützung zu hinterfragen!

Die Unterstützung durch den Staat sei in ihrer Höhe durchaus brauchbar gewesen, lediglich der Zeitpunkt schwer für jeden Verein. "Man hat erst vor ein paar Wochen die Unterstützung für das 3. Quartal 2020 erhalten, die Planung für die kommende Saison inkl. Finanzplanung läuft aber längst bzw. ist eigentlich schon abgeschlossen. Das Budget für nächste Saison muss bereits jetzt stehen. Wir müssen auch den Eltern der Kinder entsprechend die Mitgliedsbeiträge mitteilen", erklärt der Obmann das Dilemma.

Man kämpfe aber ohnehin immer um eine ordentliche Vereinsführung, die nächsten Wochen und Monate werde man auch überstehen. Und sobald der Fußball dann vor Zuschauern wieder rollen darf, sollte sich auch diese Situation wieder entspannen.