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Präsident Trebos im Interview – FC Stadlau hat noch nicht genug!

„Die Frühjahrssaison war für den FC Stadlau sehr zufriedenstellend, wobei wir sogar noch Punkte liegen gelassen haben.“ Der Präsident des Wiener Stadtligisten FC Stadlau, Werner Trebos, zeigte sich ob der schwierigen Umstände des Jahres 2021 mit den gezeigten Leistungen seiner Kampfmannschaft zufrieden. Wie er die Herausforderungen für die kommende Spielzeit einschätzt und welche Corona dabei noch spielen könnte, verriet er mir im exklusiven Gespräch.

Zufriedenstellendes Frühjahr

Aus vier Nachhol-Spielen im Frühjahr sprangen zwei Siege, sowie je ein Remis und eine Niederlage heraus. Dabei hatte man in den letzten Wochen auch verletzungsbedingte Ausfälle. „Im letzten Spiel ist uns sogar noch unser bester Stürmer ausgefallen, das hat die Aufgabe natürlich nicht erleichtert“, so Trebos. Die Verletzung sei nicht allzu schlimm, jene von Mittelfeld-Akteur Julian Lakits jedoch schon, er falle zwischen 3 und 4 Monaten aus. Am Fitnesszustand lag es jedoch nicht, denn der war laut Präsident Trebos sehr gut. Die Spielpraxis habe gefehlt, bei den hohen Temperaturen hat man aber gemerkt, wie die Spieler fitnesstechnisch auf der Höhe waren.

Ausbildungsverein

Die Ausfälle wolle man mit Ersatz speziell aus der eigenen Jugend kompensieren, doch auch extern könnten Spieler gefunden und verpflichtet werden. „Die Transferzeit ist aber noch lange und aktuell kann ich noch keine Vollzugsmeldung geben aber wir suchen grundsätzlich zwei Leute im Angriff und je einen Spieler im Mittelfeld sowie in der Verteidigung. Uns ist aber bewusst, dass wir ein Ausbildungsverein sind und auch jederzeit Spieler abwandern können“, ist der Präsident in dieser Hinsicht realistisch. Auch nächste Saison wolle man wieder zumindest so gut platziert sein, am besten aber in den Top 5 der Liga.

Keine Glaskugel

Wie die Herbstsaison 2021 aussehen wird, kann auch Trebos nicht genau sagen. „Ich muss eine politische Antwort geben: Auch ich habe leider keine Glaskugel. Ich hoffe natürlich, dass wir spielen können und keine Unterbrechung haben aber sicher kann man davon nicht ausgehen.“ Wichtig sei auch, dass alle Sponsoren an Bord geblieben sind, das helfe auch für die Planung der kommenden Saison. „Es war sowohl sportlich als auch wirtschaftlich in Ordnung“, so Trebos, der auch alle wirtschaftlichen Unterstützungen der Bundesregierung beantragen konnte und schlussendlich auch überwiesen bekam.

Ab- und Zugänge in der Jugend

Es gab sowohl Ab- und Zugänge im Kinderfußball. „Wir haben ja auch Konkurrenz, weil viele auch zu höheren Vereinen und deren Akademien wechseln. Im absoluten Kinderbereich im Alter von 6-10 Jahren war es schwer Kinder mit Motivation zu finden“, weiß auch Werner Trebos um das Problem des mangelnden Sports unter Kindern. Natürlich müssten auch Beiträge gezahlt werden und auch das könnten dann Gründe dafür sein, warum Kinder abgemeldet wurden, wobei es nicht der Hauptgrund sei. Es müssten aber auch Anreize für Kinder geschaffen werden.

Der FC Stadlau will also auch in Zukunft weiter Anlaufstation für die Kinder sein. Für die kommende Saison soll wieder eine Weiterentwicklung im Verein und den Mannschaften stattfinden. Die Top 5 als Abschlussplatzierung wären zufriedenstellend, Abstieg solle der FC Stadlau jedoch nicht spielen. „Das wäre nicht zufriedenstellend. Die Plätze ab dem 5. Platz aufwärts wären aber sehr in Ordnung“, gibt Trebos das Ziel für das kommende Spieljahr aus.

 

Lukas Wiedermann

 

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