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WAF kann mehr - Trainer Jerjes erwartet sich Frühjahrssteigerung!

"Das Werk ist nie so richtig ins Laufen gekommen, weshalb wir auch wesentlich schlechter performt haben, als erwartet." Khajik Jerjes, Trainer des WAF Pinova Telekom, zeigt sich mit dem Verlauf der Herbstsaison nicht wirklich zufrieden. Nur auf Platz 13 zu überwintern, sei für ihn als Anspruch viel zu niedrig. Er wisse zwar um die Umstände, die zu diesem Ergebnis geführt hätten, weshalb er im Frühjahr auch von einer Steigerung ausgehe. Doch trotzdem habe er sich schlussendlich mehr erwartet. Maßnahmen, die man nun setzt, hat er im Gespräch verraten.

Umbruch im Sommer

Dass die Herbstsaison nicht die Einfachste werden könnte, davon ging Jerjes bereits zu Saisonstart aus. "Wir hatten im Sommer einen kleinen Kaderumbruch, holten neue Spieler und gaben andere ab. Bis sich hier der Rythmus einspielt, dauert es natürlich, das war uns klar." Doch Umstände, die man schlussendlich nicht wirklich beeinflussen konnte, wirkten sich dann noch zusätzlich negativ aus. "Die Neuzugänge waren dann oftmals verletzt, konnten dementsprechend nicht so performen, wie wir uns das erwartet hatten. So ist das Werk nie so richtig ins Laufen gekommen und wir haben uns bis Mitte der Meisterschaft sehr schwergetan", führt Jerjes aus.

Zeit als wichtiger Faktor

Es habe gedauert bis sich die Mannschaft entsprechend eingespielt hatte. "Ab Mitte der Meisterschaft wurde es dann besser, wir konnten so spielen wie wir uns das vorgestellt hatten. Beweis ist die Tatsache, dass wir gegen Sportunion Mauer gewinnen konnten, eine von nur zwei Niederlagen. Und auch bei den Niederlagen haben wir uns dann nicht mehr schlecht angestellt, waren oftmals auch die bessere Mannschaft. Im Frühjahr gilt es das mit mehr Konstanz zu zeigen und dann auch besser abzuschneiden", fordert Jerjes von seinem Team.

Nachbesserungen im Kader

Im Winter habe man sich nun auch von dem einen oder anderen Spieler getrennt. "Das waren zumeist Ergänzungsspieler. Super Burschen aber leider hat es für die Wiener Stadtliga nicht gereicht", erklärt Jerjes die Beweggründe der Trennungen. Stattdessen wolle man einige neue Spieler verpflichten. "Konkretes gibt es noch nicht, sobald sie feststehen, werden wir es bekanntgeben." Mit vier Spielern sei man schon in Verhandlungen, der eine oder andere werde noch dazukommen. 

In beide Richtungen schauen

Angesprochen auf ein mögliches Saisonziel, warnt Jerjes nur nach oben zu schauen. "Wir haben zwar einen Abstand zu Gerasdorf, doch auch die werden sich verstärken und wenn du dann das eine oder andere Mal nicht erfolgreich bist, kann der Abstand auch gleich schmelzen. Unser Ziel ist es aber weitere Schritte nach oben zu machen. Wir haben aber zu Beginn mit Dinamo Helfort und Donaufeld gleich sehr schwere Gegner vor der Brust."

Zweitere seien gemeinsam mit Sportunion Mauer auch der große Favorit auf den Titel. "Die Chancen stehen 50/50, beide werden wohl alles daran setzen, am Ende vorne zu sein. Die Sportunion hat bisher aber den Vorteil, im direkten Duell mit Donaufeld klar zu führen." Etwas, das auch in Brigittenau gegen Mannschaften aus dem unteren Drittel relevant werden könnte.

 

MW