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SV Schwechat trotzte schwierigem Herbst!

Nach dem Abstieg aus der Regionalliga Ost Ende der letzten Saison, stand der SV Schwechat vor einer schwierigen ersten Spielzeit in der Wiener Stadtliga. Einige Stammspieler verließen den Verein, dazu kam auch noch Verletzungspech. So mussten hauptsächlich junge Eigenbauspieler ran und die machten in Anbetracht der Situation ihre Sache wirklich sehr gut. Davon ist auch der verantwortliche Cheftrainer, Senad Mujakic, überzeugt. "Wir haben schon damit gerechnet, dass es eine äußerst schwere Saison werden kann. Und so ist es schließlich auch gekommen. Trotzdem können wir zuversichtlich in die Zukunft schauen." Wieso Mujakic trotz Platz 10 und 18 Punkten aus 15 Spielen optimistisch in die Zukunft blickt hat er mir im Interview verraten.

Verletzungspech hat es nicht einfacher gemacht!

Wenn du einen Großteil der Mannschaft nach dem Abstieg verlierst und hauptsächlich auf junge Spieler aus dem eigenen Nachwuchs aufbieten musst, ist das per se schon nicht einfach. Wenn sich dann allerdings auch noch Verletzungen, wie zB. jene von Top-Stürmer Josip Djoja, der sich im  Training einen Muskelabriss zuzog oder der Meniskusriss des 1er-Torwarts Maximilian Meznik, dann erschwert das die Situation natürlich noch einmal zusätzlich. Obendrauf kommt auch noch die Tatsache, dass es sich heuer wohl um eine der stärksten Wiener Stadtligen der letzten Jahre handelt. "Trotzdem oder gerade deswegen können wir mit dem Erreichten eigentlich mehr als zufrieden sein. Wir haben sechs Mal zu Null gespielt und nach wie vor ein wenn auch leicht positives Torverhältnis", ist Mujakic absolut nicht unzufrieden. Dass es nach der Winterpause jedoch noch weiter bergauf gehen soll, ist laut Mujakic auch klar. "Wir haben uns durch viele junge Spieler noch einmal verstärkt. Emre Yilmaz von FavAC oder Fatlum Kreka von FC Mauerwerk sind nur zwei der jüngsten Neuzugänge."

Über Jugend zum Erfolg!

"Generell wollen wir in den nächsten Jahren ganz klar auf die Jugend setzen und so viele Eigenbauspieler wie möglich in die Mannschaft integrieren. Dass das nicht von heute auf morgen geht und man da viel Geduld haben muss ist klar, aber wenn diese talentierten Jungs entsprechend an Erfahrung zulegen, dann bin ich optimistisch was die Zukunft angeht." Einen ersten Anfang hat man bereits im Herbst gemacht. Das Durchschnittsalter über die 15 Runden lag bei knapp 21 Jahren, das ist absoluter Tiefstwert der Liga. "Wir haben einen 3-Jahresplan. Im ersten Jahr wollen wir uns stabilisieren, im zweiten unsere Leistungen verbessern und langsam oben hinschnuppern und dann im dritten Jahr um den Aufstieg mitspielen. Das hört sich in der Theorie gut an, die Praxis sieht in der Regel meist jedoch anders aus. Trotzdem geben wir unser Bestes. Wir wollen jedoch nicht um jeden Preis aufsteigen, denn aufsteigen und dann sofort wieder absteigen macht auch keinen Sinn", so Senad Mujakic. Zunächst steht jedoch die laufende Saison an. Wie sich das Frühjahr mit der jungen Mannschaft entwickeln wird und ob man den anvisierten einstelligen Tabellenplatz schlussendlich erreichen kann, wird sich im Verlauf der 15 Frühjahrsrunden zeigen.

 

Marco Wiedermann

 

 

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