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3:2 bei Donaufeld - Schwechat vergeigt beinahe 3:0-Führung!

"Wir haben heute wieder einmal über das Kollektiv ins Spiel gefunden. Im Fußball gewinnst du nur als Team." SV Schwechat-Trainer Senad Mujakic war nach dem knappen 3:2-Sieg bei SR WGFM Donaufeld trotz beinahe aus der Hand gegebener 3:0-Führung mit seiner Mannschaft zufrieden. Nerven hat ihn diese Partie jedoch trotzdem gekostet, raubte man sich doch beinahe selber noch um die Loorbeeren seiner harten Arbeit. Erneut in prächtiger Form zeigte sich der "neue" Goalgetter der Schwechater, Fatlum Kreka, der zwei wichtige Treffer beisteuerte.

Mehr Kampf als Spiel!

"Die ersten 30 Minuten waren eigentlich mehr Kampf als Spiel." Mujakic fasst die erste halbe Stunde der Partie kurz und knapp zusammen. In der Tat war das Spiel, auch durch den hohen Rasen, sehr langsam und sehr kampfbetont. Chancen konnten sich weder die Hausherren, um Trainer Josef Michorl, noch die Gäste herausspielen. So musste es wieder einmal, der seit Wochen in Hochform agierende Fatlum Kreka richten. Nach einer präzisen Flanke, des ebenfalls wieder starken Emre Yilmaz, stand Kreka im Strafraum sträflich alleine und machte gekonnt das 1:0 für Schwechat (31.). Das Spiel nahm daraufhin etwas mehr an Fahrt auf. Kurz vor der Pause dann die vermeintliche Vorentscheidung. Nach einer Freistoßflanke, stand Aleksandar Palalic goldrichtig und staubte zum 2:0 ab, mit dem es dann auch in die Pause ging (45.). 

Nach Blitzstart wird es nochmals eng!

Im zweiten Durchgang waren keine 20 Sekunden gespielt, da zappelte der Ball erneut im Tor der Donaufelder. Fatlum Kreka schnappte sich den Ball und zog aus knapp 20 Metern ab und knallte die Kugel genau ins Kreuzeck (46.) - ein absoluter Blitzstart und das zweite Tor für Kreka in dieser Partie. Doch ab diesem Zeitpunkt kam ein wenig der Schlendrian ins Spiel der Gäste. Man agierte, auch aufgrund der Führung, nicht mehr mit letzter Konsequenz. Am 1:3 hätte jedoch auch bei voller Konzentration niemand der Schwechat-Spieler etwas ändern können. Donaufeld-Stürmer setzt auf Höhe des Sechzehners zu einem Fallrückzieher an und versenkte das Leder zum Erstaunen der Zuschauer zum Anschlusstreffer im Netz (48.). Jetzt kam Nervosität ins Spiel der Gäste. Die Folge war ein Tor nach einer Standardsituation. Florian Gowin erzielte das 2:3 nach einer Freistoßflanke (57.). Plötzlich war wieder alles offen und noch war mehr als eine halbe Stunde zu spielen. Nun kam wieder die kampfbetonte Begegnung aus der ersten Halbzeit zurück. Donaufeld war dem 3:3 sehr nahe, die Mujakic-Elf agierte in der Verteidigung jedoch sehr geschickt und nahm die Zweikämpfe voll an. So bissen sich die Hausherren bis zum Schluss die Zähne an der Abwehr aus und mussten schließlich als knappe Verlierer den Platz verlassen.

Senad Mujakic (Trainer SV Schwechat) nach der nervenaufreibenden Partie:

"Das war heute ein Sieg des Willens! Wir haben nur schwer in die Partie gefunden. Eine Partie die hart und nicht immer fair geführt wurde. Nach dem 2:0 zur Pause und dem schnellen 3:0 in der zweiten Halbzeit, war nach dem schönen 1:3 plötzlich Nervosität im Spiel. Nach dem 2:3 mussten wir dann lange kämpfen. Über das Kollektiv haben wir es aber über die Zeit gerettet, diesbezüglich muss ich meiner Mannschaft ein großes Lob aussprechen."

Auf die steigende Form von Fatlum Kreka angesprochen: "Er hat bisher noch nicht als reiner Stürmer gespielt sondern, wie auch bei seinen bisherigen Vereinen, eher auf dem Flügel agiert. Wir haben ihn jetzt im Zentrum aufgestellt und da gelingt ihm momentan alles was er macht. Trotzdem muss man die gesamte Mannschaft loben, die sich sehr willensstark präsentiert und so die Spiele gewinnt."

 

Die Besten:

SR WGFM Donaufeld: Sinan Apaydin (ST)

SV Schwechat: Fatlum Kreka (ST), Emre Yilmaz (MIT), Gregor Simandl (IV)

 

Marco Wiedermann

 

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