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1:4 gegen Elektra - Schwechat auf Boden der Tatsachen zurückgeholt!

Nach zuletzt sehr guten Leistungen und damit verbundenen Siegen, wurde der SV Schwechat in der 5. Runde der Wiener Stadtliga im Heimspiel gegen die AS Koma Elektra auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. "Es ärgert mich, dass wir uns die ersten beiden Tore quasi selber gemacht haben und dann zu wenig den Glauben hatten, zurück ins Spiel zu kommen", zeigte sich Schwechat-Coach Senad Mujakic nach der 1:4 Niederlage sehr unzufrieden. Die Gäste zeigten sich am Freitagabend als die abgeklärtere Mannschaft und nutzten jeden Fehler der Hausherren eiskalt aus, siegten schließlich verdient auch in dieser Höhe.

Unkonzentriertheit wirft Schwechat zurück!

"Mich ärgert besonders, dass wir in den ersten knapp 20 Minuten kaum gefährlich Torchancen zugelassen haben und dann durch zwei Fehler unmittelbar hintereinander mit 0:2 in Rückstand geraten." Mujakic spricht dabei eine Phase an, in der sein Team zwar weniger Ballbesitz zu verzeichnen hatte, Elektra aus den vermehrten Spielanteilen jedoch kein Kapital schlagen konnte. Nach knapp 20 Minuten wurden sie jedoch "eingeladen". Nach einem Foulspiel von Schwechat-Spieler Eric Auss im Strafraum, entschied der Schiedsrichter auf Strafstoß, den Mario Fürthaler souverän zum 1:0 versenkte (19.). Nun wurde das Spiel ein wenig unruhiger und der nächste Fehler folgte nur wenig später. Schwechat-Torhüter Nicolas Grunt spielte im Aufbau einen schlechten Pass zu seinen Mitspielern, Karim Sallam schaltete blitzschnell, eroberte den Ball und überhob den verdutzten Goalie aus knapp 35 Metern zum 2:0 (25.). "Plötzlich stand es 0:2 und sie (Anm. Elektra) wussten nicht einmal warum", so Mujakic verärgert. Trotzdem sah man den Gästen die größere Erfahrung an, jeder Fehler der Schwechater wurde gnadenlos ausgenutzt. 

Zu wenig zugetraut!

Nach dem Seitenwechsel fiel das 0:3 aus einem Eckball, Mario Fürthaler stand goldrichtig und erzielte sein zweites Tor an diesem Abend (51.). Das Spiel war in weiterer Folge wieder ausgeglichen, beide Teams hielten gut dagegen, bei den Hausherren fehlte an diesem Tag jedoch der letzte Biss und Wille das Match doch noch offener zugestalten. Knapp 10 Minuten vor Schluss versenkte Emre Kilka einen Freistoß herrlich zum 1:3 im Kreuzeck (81.). Und plötzlich hatten die Hausherren sogar noch Chancen wieder heranzukommen. Marcel Kopriva und Niklas Roth ließen zwei hundertprozentige Torchancen aus, da wäre sogar noch ein möglicher Punktegewinn drinnen gewesen. Elektra überstand diese Situationen jedoch unbeschadet, setzte mit dem 4:1 durch Kiril Ognyanov noch einen weiteren Treffer drauf und holte sich einen verdienten Auswärtssieg (90.+3)

Senad Mujakic (Trainer SV Schwechat) zeigte sich nach dem Match sehr unzufrieden:

"Gratulation an ASK Elektra, sie haben verdient gewonnen. Mich ärgert jedoch die Art und Weise dieser Niederlage sehr. Die ersten beiden Tore haben wir uns quasi selbst geschossen und bei 0:2 hat mir dann er nötige Biss und Glaube gefehlt nochmal zurück ins Spiel zu kommen. Beim Stand von 1:3 hatten wir dann noch riesige Chancen auf weitere Tore, haben diese jedoch nicht genutzt. Die Niederlage war verdient, das ist keine Frage. Doch, dass wir gar nicht an uns geglaubt haben, zu viel Respekt an den Tag gelegt haben, ärgert mich schon."

 

Die Besten:

SV Schwechat: Emre Kilka (MIT)

AS Koma Elektra: Mario Fürthaler (MIT), Karim Sallam (ST)

 

Marco Wiedermann